Der Mann, der Amerika seinen Namen gab

Amerigo Vespucci (Deutschland, 2023)

bis 14:30
Geschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20250913134500
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Das Schiff Vespucchis


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Das Schiff Vespucchis


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Pierfrancesco de? Medici (Danilo Lazarino) ist der Auftraggeber von Amerigo Vespucci.


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Amerigo Vespucchi (Michele Guidi) schreibt sein bahnbrechendes Werk "Mundus Novus" (Neue Welt), in dem er feststellt, dass er einen bisher unbekannten Kontinent entdeckt hat.


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Logo: "Terra X"


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Amerigo Vespucci (Michele Guidi, l.) erkundet mit Helfern (Komparsen) den neuen Kontinent.


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Amergio Vespucci (Michele Guidi, r.) ließ sich von den Fahrten seines Freundes Christoph Kolumbus (Pedro Alvarez Molina, l.) inspirieren.


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Am Ende seiner Karriere war Amerigo Vespucci (Michele Guidi) Chef der obersten Kartenbehörde Spaniens.


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Christoph Kolumbus (Pedro Alvarez Molina) beim Kartografieren


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Prof. Dr. Robert Wallisch ist Vespucchi-Experte.


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Das Schiff von Amerigo Vespucci


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Indigene beobachten Vespucchi (Michele Guidi, r.) und seine Mannschaft (Komparsen).


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Amerigo Vespucchi (Michele Guidi) erkennt, er hat einen Kontinent entdeckt.


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Christoph Kolumbus (Pedro Alvarez Molina)


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Amerigo Vespucci beobachtet Indigene bei seiner Ankunft in Südamerika.

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    Details

    Viele kennen Christoph Kolumbus, wenige Amerigo Vespucci. Und dennoch wurde für die 1492 entdeckte Neue Welt Vespuccis Vorname „Amerigo“ Namenspate. Wie kam es dazu? Und wer war dieser kaum bekannte Italiener? Ein Hochstapler, wie später oft behauptet wurde? Oder ein wagemutiger Seefahrer, dem als Erstem aufging, was Kolumbus da eigentlich entdeckt hatte? Der Florentiner Patriziersohn Amerigo Vespucci arbeitet für die mächtigen Medici als Buchhalter und Kaufmann. Lorenzo di Pierfrancesco de‘ Medici schickt Vespucci nach Sevilla, er soll in der spanischen Niederlassung nach dem Rechten sehen. Dort lernt der 40-Jährige seinen Landsmann Kolumbus kennen. Über die Westroute will der Genuese im Auftrag der spanischen Krone 1492 zu den sagenhaft reichen Gewürzländern Asiens gelangen. Was Europa später als größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte feiern sollte, wird jedoch unternehmerisch ein Desaster. Kolumbus bringt keine Schätze mit. Stattdessen häuft er Schulden bei seinen Kapitalgebern an. Und bis zu seinem Tod wird der Seefahrer überzeugt bleiben, er habe Indien auf der Westroute gefunden. Erst nach diesen Entdeckungsreisen sollte Vespuccis Stunde schlagen: Mit mehreren Expeditionen, die endlich Reichtümer finden sollen, macht er sich auf den Weg gen Westen. Vespucci erreicht die Küstengebiete von Guayana und das riesige Delta des Amazonas. Der Florentiner erkundet auch die brasilianische Küste bis weit nach Süden. Sein Reisebericht „Mundus Novus“ - „Neue Welt“ wird zum immer wieder nachgedruckten Bestseller. Denn Vespucci präsentiert eine Sensation: Dort im Westen liegt nicht Indien, sondern ein riesiger, bisher unbekannter Kontinent, dicht besiedelt von Menschen, voller exotischer Tiere und Pflanzen. Es ist dieser Reisebericht, der den elsässischen Kartografen Waldseemüller dazu veranlasst, auf seiner Weltkarte den bisher in Europa unbekannten Kontinent „Amerika“ zu nennen - nach „Amerigo“. Davon hat Vespucci nie erfahren.

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