Verräterische Spuren - Die Geschichte der Forensik

Was Täter entlarvt (Deutschland, 2018)

bis 20:15
Recht und Kriminalität
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Die Ballistik kann Geschosse einer bestimmten Waffe zuordnen.


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Die Ballistik kann Geschosse einer bestimmten Waffe zuordnen.


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ChrisTine Urspruch als Constable der englischen Polizei mit Kugelgussform.


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Henry Goddard (Rainer Koschorz) entdeckt erstmals winzige Details auf einem Geschoss und wird so zu einem der Vorreiter der forensischen Ballistik.


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ChrisTine Urspruch beschäftigt sich mit dem uralten Versuch, Verbrecher anhand ihres Aussehens zu erkennen.


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ChrisTine Urspruch untersucht in ihrem Labor ein Gefäß auf Fingerabdrücke.


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ChrisTine Urspruch erzählt, wie es im Indien des 19. Jahrhunderts zur Nutzung von Fingerabdrücken kam.


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Edward Henry (Andreas Dyszewski) ist der Erste, der Fingerabdrücke kategorisiert und katalogisiert. So wurden sie zu einem wichtigen Instrument.


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Edward Henry (Andreas Dyszewski) ist der Erste, der Fingerabdrücke kategorisiert und katalogisiert.


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ChrisTine Urspruch untersucht in ihrem Labor ein Gefäß auf Fingerabdrücke.


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ChrisTine Urspruch beschäftigt sich mit dem uralten Versuch, Verbrecher anhand ihres Aussehens zu erkennen.

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    Sie überführt Mörder, identifiziert Opfer, entlastet Unschuldige. Aus den Gerichtssälen sind ihre Beweise nicht wegzudenken: die Forensik. Sie ist die moderne Waffe der Kriminalisten. Bereits in Antike und Mittelalter begeben sich kluge Köpfe auf die Suche nach Beweisen. Doch zur damaligen Zeit sind es nur wenige, die sich diese Mühe machen. Denn über Jahrhunderte werden Geständnisse erzwungen. Die Folter ist allzu oft das Mittel der Wahl. Die Idee, einem Mörder oder Betrüger mit Klugheit und genauer Beobachtung auf die Spur zu kommen, ist nicht sonderlich alt. Über Jahrhunderte sind Beweise nur zweite Wahl. Geständnisse werden erzwungen. Oft gesteht der Verdächtige nicht, weil er wirklich der Täter ist, sondern aus Verzweiflung. Irgendwann suchen Fahnder nach anderen Möglichkeiten, den Schuldigen zu erkennen. Doch auch dabei betreten Ermittler abenteuerliche Irrwege: So sucht man beispielsweise nach einer typischen Verbrechervisage. Andere Disziplinen erweisen sich bald als ergiebiger. Der Berliner Kommissar Ernst Gennat ist beispielsweise der Erste, der eine eigene Mordkommission gründet. Er erstellt eine Verbrecherkartei, erfindet das „Mordauto“, ein Einsatzfahrzeug, das alles Notwendige mitführt, um einen Tatort kriminalistisch zu erfassen, und gilt für viele heute als erster Fallanalytiker beziehungsweise Profiler. Die Methoden der Forensik sind vielfältig, und jede einzelne Disziplin hat eine spannende Geschichte. Die Jagd auf Fingerabdrücke nimmt ihre bescheidenen Anfänge im britisch verwalteten Indien des 19. Jahrhunderts. Die eindeutige Zuordnung zu einer Person sollte Rentenbetrug und andere Gaunereien unmöglich machen. Die Ballistik überführt erstmals einen Betrüger, dessen Gussform im 19. Jahrhundert genau einer gefundenen Kugel zugeordnet werden kann. Doch kaum etwas hat die Forensik so vorangebracht wie die Erforschung des menschlichen Körpers. Die Entdeckung der Blutgruppen und die Entschlüsselung des genetischen Fingerabdrucks von Menschen, Tieren und Pflanzen haben unzählige Verdächtige entlastet und Täter überführt. In der Dokumentation und den Spielszenen führt „Terra X“-Moderatorin ChrisTine Urspruch durch die Jahrhunderte.

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