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Abenteuer Stallbau - Landwirte zwischen Tierwohl und Umweltschutz Es wird für Landwirte immer schwieriger, einen neuen Stall zu bauen und das nicht nur wegen der hohen Kosten, gesetzlichen Vorgaben und langen Genehmigungsverfahren.
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Tierhalter sollen heutzutage auch hohe Tierwohlstandards erfüllen und die Emissionen geringhalten. Aber Umweltschutz und Tierwohl lassen sich nicht so einfach unter einen Hut bringen: Schweinehalter, die ihre Tiere ins Freie lassen, sorgen für mehr Geruchsbildung. Auch Ammoniak ist ein großes Thema. In Schwaben bekommen Milchviehbetriebe, die neu bauen, deshalb Hilfe von der Wissenschaft. Die hat Konzepte vorgelegt für Ställe, die beides vereinen: mehr Tierwohl und weniger Ammoniak-Bildung. Bei Schweinehaltern machen viele mit bei der Initiative Tierwohl. Die ursprünglich vier Haltungsstufen wurden kürzlich auf fünf erweitert, um auf die gesetzlichen Vorgaben zu reagieren. Auch das führt wieder zu Verunsicherung, Umbauten in den Ställen und hohen Kosten. Dazu kommt die Frage: Lässt sich das Wohl von Nutztieren so einfach nach Zentimeter-Vorgaben bestimmen? Experten sehen die Halter am Zug denn die Landwirte sind der entscheidende Faktor für mehr Tierwohl.
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