Deutschland von oben - Ein Wintermärchen

Deutschland, 2016
bis 07:05
Landschaftsbild
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Steinböcke lieben die Berge. In den Nordalpen sind sie ab 1800 Metern zu Hause, und selbst im Winter bleiben sie oberhalb der Baumgrenze. Sie halten sich aber nach Möglichkeit auf schneefreien Südhängen auf, damit sie bei der Futtersuche nicht erst mühsam den Schnee von den sowieso schon kargen Mahlzeiten scharren müssen.


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Steinböcke lieben die Berge. In den Nordalpen sind sie ab 1800 Metern zu Hause, und selbst im Winter bleiben sie oberhalb der Baumgrenze. Sie halten sich aber nach Möglichkeit auf schneefreien Südhängen auf, damit sie bei der Futtersuche nicht erst mühsam den Schnee von den sowieso schon kargen Mahlzeiten scharren müssen.


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Ein Bootshaus in der Oberpfalz.


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Die Fernsicht von Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, ist - vor allem im Winter - atemberaubend. An klaren Tagen ist der Blick auf die Gipfel von vier Ländern frei.


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Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen Schloss Neuschwanstein im Jahr, aber die wenigstens davon sehen das Märchenschloss im Winter. Dabei entfaltet es dann einen ganz besonderen Charme - ohne den Trubel der Massen und vor der romantischen Kulisse der Allgäuer Berge.


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Der Dortmunder Weihnachtsmarkt ist einer der größten Deutschlands. Seine Mitte wird erleuchtet vom vielleicht größten Weihnachtsbaum der Welt - einem 45 Meter hohen Baum - dessen fast 50 000 Lichter auf dem Hansaplatz um die Wette strahlen.


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Im Winter verwandelt sich die im Sommer rauschende Breitachklamm bei Oberstdorf in eine zu Eis erstarrte Winterwelt.


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Ein Bachlauf bei Sonthofen.


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Bremens Weihnachtsmarkt gehört zu den größten in Deutschland.


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Am Karolinenplatz in Münchens Maxvorstadt, mit seinem weithin sichtbaren Obelisken, kreuzen sich die Brienner- und die Barerstraße. Das Monument ist ein Ehrenmal für die bei Napoleons Russlandfeldzug gefallenen Soldaten.


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Meersburg am Bodensee. Während die Dächer des Ortes mit Schnee bedeckt sind, ist der See noch offen. Nur sehr selten friert der Bodensee komplett zu - das Phänomen nennt man "Seegfrörne". Das letzte Mal war dies im Winter 1962/63 der Fall.


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Während andere Tiere den Winter verschlafen, sind Hirsche und Hirschkühe hellwach. Aber sie bewegen sich weniger, senken ihren Puls und "beheizen" ihr Blut in den Beinen weniger - um Energie zu sparen. Denn je mehr Energie sie verbrauchen, desto mehr Futter müssen sie mühsam suchen.


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Wie Puderzucker liegt der Schnee auf den Tannen im oberbayerischen Jachenau nahe der österreichischen Grenze.


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Am eindrucksvollsten präsentiert sich der Winter vermutlich in den Bergen.


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Der Winter beginnt in den Bergen. Während in den Städten noch nasskalter Regen fällt, bleibt der Niederschlag weiter oben schon als Schnee liegen. Und hüllt manches Gipfelkreuz in ein bizarres Winterkleid.


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In harten Wintern sind im Hamburger Hafen und auf der Elbe rund um die Uhr Eisbrecher im Einsatz, damit der Strom - wie hier an der Köhlbrandbrücke - im Fluss bleibt.

Themen

    Details

    „Deutschland von oben - Ein Wintermärchen“ erzählt aus der privilegierten Perspektive der Vögel, wie die kalte Jahreszeit unsere Heimat schmückt und verwandelt. Sobald man Deutschland aus der Luft betrachtet, entfaltet es einen besonderen Zauber. Gerade im Winter, wenn die Weihnachtsbeleuchtung die Städte funkeln lässt und Landschaften sich im weißen Gewand festlich präsentieren. Die einzigartigen Luftbilder werden ergänzt durch aufwendige Zeitraffer und Animationen, die vermeintlich simple Fragen wie „Was ist eigentlich Schnee, und wie entsteht er?“ erklären. Auf GPS-Daten basierende reale Bewegungen werden in Satellitenbilder integriert und zeigen die Wege von Pistenraupen oder Zugvögeln, die im Winter zu Gast in Deutschland sind. „Deutschland von oben - Ein Wintermärchen“ nimmt die Zuschauer mit auf eine ganz besondere Reise und lässt sie erleben, wie anders das Land erscheint, sobald die Kälte es im Griff hat.

    Hinweis

    Personen

    von:Petra Höfer, Freddie Röckenhaus


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