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Grelle Shows, synthetische Pastellwelten und androgyne Gesichter: Der sogenannte K-Pop, koreanische Popmusik, erobert die Hitparaden und Finanzbörsen der ganzen Welt. Doch woher kommt die Faszination? Die Dokumentation „Generation K-Pop“ erzählt von den gesellschaftlichen Hintergründen des Phänomens und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer hinter die Kulissen einer der größten Revolutionen in der Popkultur der vergangenen 20 Jahre blicken.
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Ausverkaufte Hallen, atemberaubende Shows und aufgeregte Fans - was heute zum Alltag im K-Pop gehört, erinnert an die Blütezeit der Backstreet Boys und der Spice Girls. Die Stars der Szene brechen Rekorde, die man in der Musikindustrie lange als unerreichbar angesehen hat. K-Pop erobert die Welt im Sturm und dreht dabei die Richtung des Kulturexportes von Ost nach West.Vor allem sind es junge Menschen, die weltweit von der koreanischen Popmusik begeistert sind - denn der Durchbruch des K-Pop ist eng mit dem Aufstieg der sozialen Netzwerke verbunden. Dort lassen die Stars der Szene ihre Fans täglich an ihrem inszenierten Leben teilhaben. Und viele wollen nicht nur Fans sein, sondern auch selbst auf die Bühne. Der Weg zum K-Pop-Star führt meist über eine der Musikakademien in Seoul. Dort werden die jungen Schülerinnen und Schüler aus aller Welt jahrelang trainiert, um eines Tages bei einem Casting erfolgreich zu sein. Viele geben alles auf, um ihren Traum zu verwirklichen.Die Dokumentation begleitet drei junge Menschen auf dem harten Weg durch das Auswahlverfahren an einer der ältesten Akademien in Seoul. Außerdem ist ARTE bei den Aufnahmen des 2024 verstorbenen Produzenten Shinsadong Tiger dabei, der über 20 Jahre Hits für die K-Pop Szene produzierte. Er arbeitete unter anderem mit der Girlband TRI.BE zusammen und brachte Songs auf den Weg, die weltweit millionenfach abgerufen wurden.
Hinweis
Online verfügbar von 20/03/2026 bis 18/06/2026
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