Ding Dong - Alpentour

Ein vier Meter schmales Haus und ein Re-Use-Haus (Schweiz, 2026)

bis 21:50
Unterhaltung
  • Stereo
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260227210000
VPS 00:00

Übersicht

In dieser Folge besuchen Viola Tami und Jan Fitze die imposante Sprungschanze in Innsbruck. Im starken Gegensatz dazu stehen die drei klar gestalteten Häuser, die sie entdecken: Architektur, die auf Reduktion setzt und zeigt, wie wenig es braucht, um gross zu wirken.

Themen

    Details

    Knapp ist nicht nur der Name der Besitzerin des Hauses, sondern auch die Wohnfläche. Die breiteste Stelle des Hauses ist gerade mal vier Meter. Trotz minimaler Grundfläche gelingt hier Grosszügigkeit: vielfältige Räume, viel Tageslicht und beim Kochen ein fabelhafter Ausblick in die Berge. Ein einzigartiges Zuhause auf 108 Quadratmetern Wohnnutzfläche. Der Bach neben dem Haus sorgt nicht nur für eine Rauschkulisse, sondern versorgt das gesamte Gebäude mit Energie. Ein nachhaltiges Raumkonzept und das Bekenntnis zu weniger Quadratmetern: Die fünfköpfige Familie Moser hat eine leerstehende Scheune wiederbelebt. Die grossen Doppeltore - einst für Traktoren - blieben bestehen. Im Inneren entstand ein kompakter, gut gedämmter Wohnkörper mit Dreifachverglasung - das Haus im Haus. Das Erdgeschoss ist ein grosser Raum, darüber liegen vier kleine «Kammern»: ungewohnt, reduziert und nahbar. Ein Haus, das zeigt, wie Architektur Menschen wieder näher zusammenrücken lässt. Zum Abschluss besuchen Viola und Jan den Architekten Wolfgang Schmieder, der auf eine 500 Quadratmeter grosse Kirschbaumwiese stiess. Er wollte der Natur so wenig wie möglich nehmen und entwarf einen schlichten, kraftvollen Kubus: acht Meter lang, neun Meter hoch, ein monolithischer Baukörper. Statt einer komplexen, mehrschichtigen Bauweise entschied sich Schmieder für ein Haus aus einem Guss: massive Dämmbetonwände, innen wie aussen. Schlicht, effizient, reduziert.

    Hinweis


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