Journal einer schwarzen Frau

Frankreich, 2024
bis 02:20
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20250321003500
VPS 00:00

Rose ist bipolar und lebt am Rand der Gesellschaft: Sie will Frankreich verlassen und an einen Ort zurückkehren, an dem mehrheitlich People of Color leben.


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Rose ist bipolar und lebt am Rand der Gesellschaft: Sie will Frankreich verlassen und an einen Ort zurückkehren, an dem mehrheitlich People of Color leben.


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Matthieu Bareyre thematisiert in seinem Film die Stigmata Hautfarbe und psychische Erkrankung ? und enthüllt dabei die unaussprechliche Seite einer schmerzhaften Lebensgeschichte.


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Für Rose ist der Film, den ihr Freund Matthieu Bareyre über sie drehen möchte, eine einzigartige Gelegenheit, ihre inneren Dämonen zu bekämpfen.

Übersicht

Rose ist 29 Jahre alt, schwarz und leidet unter einer bipolaren Störung. Sie hat einen Plan: Sie will das französische Mutterland verlassen und an einen Ort zurückkehren, an dem mehrheitlich Schwarze leben. Der Regisseur Matthieu Bareyre, einer ihrer engsten Freunde, schlägt ihr vor, einen Film nach dem Tagebuch zu drehen, das sie ihm zu lesen gegeben hat.
Rose sieht das Projekt als Chance, ihre inneren Dämonen zu besiegen. Die glücklichen Erinnerungen der jungen Frau stehen neben den dissoziierten dunklen Erinnerungen. Die Stigmata Hautfarbe und psychische Erkrankung, die sie selbst sehr persönlich beschreibt, halten der Gesellschaft einen Spiegel aus der Sicht einer Außenseiterin vor.

Themen

    Details

    Im April 2016 lernt der Regisseur Matthieu Bareyre Rose-Marie Ayoko Folly auf dem Place de la République in Paris kennen. Dort dreht er seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm „Our Times“ - und macht sie zur Hauptfigur. Einige Jahre später, als das Théâtre de la Commune von Aubervilliers an Matthieu herantritt, um ein zeitgenössisches Werk zu realisieren, beschließt der Filmemacher, ein Porträt dieser jungen Frau zu drehen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde und inzwischen zu seinen engsten Freundinnen gehört. Ausgangspunkt sind die Tagebücher von Rose. Der Film dokumentiert eine Freundschaft, zu der sowohl Dialog als auch Streit gehören und in deren Mittelpunkt die Dämonen stehen, die beide zu bekämpfen versuchen: das rassistische und koloniale Erbe Frankreichs, Roses bipolare Störung - ihr „Psycho-Knacks“ - und ihre Kindheitstraumata. „Journal einer schwarzen Frau“ thematisiert die Stigmata von Hautfarbe und psychischer Krankheit und enthüllt nach und nach die unaussprechliche und beschämende Seite einer schmerzhaften, von Gewalt geprägten Lebensgeschichte. Die Kamera begleitet Rose durch ihren Alltag, folgt ihren wechselnden Stimmungen. In der Montage entsteht eine Collage aus verschiedenen Formaten: Tagebuch und Gespräch, Off-Kommentar und Direct Cinema, Musikgedicht und Familienarchiv, Scope und iPhone. Ziel ist es, so tiefgehend wie möglich der Frage nachzugehen, was die Freundschaft zwischen einer schwarzen Frau und einem weißen Mann über das heutige Frankreich aussagt.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Matthieu Bareyre

    Top-Spielfilm am 21.03.

    Spielfilm

    VOX 22:15: James Bond 007 - Casino Royale
    VOX
    22:15

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    James Bond: Casino Royale, USA 2006

    VOX, 22:15-01:20 Uhr

    Mit Poker gegen den Terror: Le Chiffre, zwielichtiger Finanzier und Geldwäscher einer Terrororganisation, hat sich verkalkuliert und will sich die verlorenen Millionen im Rahmen des illustren Pokerturniers „Casino Royale“ zurückholen. James Bond soll als Undercover-Zocker selbst gewinnen und so Le Chiffre und seinen unbekannten Hintermännern einen schweren Schlag versetzen.Mit Poker gegen...
    James Bond 007 - Casino Royale
    22:45

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