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Vor rund 65 Millionen Jahren geriet der
Boden im Südwesten in
Bewegung: Im Untergrund gab es gewaltigen Druck, die Erdkruste riss, riesige Gesteinsschollen sanken in die Tiefe. Der
Grabenbruch sorgte für einen geologischen Wandel, der dem Oberrhein viele Rohstoffe bescherte, von denen die Menschen heute noch profitieren: Sand und Kies, Ton und Buntsandstein.
Eigentlich würde man an dieser Stelle in einen drei bis vier Kilometer tiefen Canyon blicken, doch Erosion und Sedimenttransport haben den Graben immer wieder zugeschüttet. Der Grabenbruch ist auch verantwortlich dafür, dass der Südwesten für Geothermie prädestiniert ist. Zeitweise lief er sogar mit Meerwasser voll. So findet man südlich von Heidelberg fossile Zeugen aus der Urzeit, die auf karibische Zustände deuten.
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