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Als erstes Kulturgut der Bundesrepublik Deutschland wurde 1978 das Aachener Münster in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Kern der Kirche ist die Pfalzkapelle, ein achteckiger Zentralbau, mit sechzehneckigem und zweigeschossigem Umgang, erbaut von Odo von Metz, um 800 geweiht. Die Pfalzkapelle, Abbild des Himmlischen Jerusalems und Symbol für den Machtanspruch Karls des Großen, Erbe des Römischen Reiches zu sein, war über den Ruinen einer römischen Therme errichtet worden und ragt 31 Meter in die Höhe. Die Säulen für die Rundbögen ließ Karl aus Rom und Ravenna herbeischaffen. Auch dies diente der Bekräftigung seines Anspruchs, die Herrschaft Gottes auf Erden zu repräsentieren. Er wollte Einheit stiften zwischen Antike und Frankenreich, zwischen geistlicher und weltlicher Macht, zwischen Himmel und Erde. Seine steingewordene Vision gilt als bedeutendstes Denkmal karolingischer Baukunst. Karl der Große liegt in der Kapelle begraben, die 600 Jahre lang die Krönungskirche der deutschen Könige war. Ende des 14. Jahrhunderts begann man, der Ostseite des Oktogons einen gotischen Chor vorzulagern. Hier befinden sich heute der Karlsschrein und die vier großen Aachener Heiligtümer: Windeln und Lendentuch Jesu; Marias Kleid, das sie bei der Geburt Jesu trug, und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers.
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Top-Spielfilm am 19.01.
Spielfilm
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