Die Rub al-Chali auf der Arabischen Halbinsel ist die größte Sandwüste der Erde - sogar größer als die sandigen Bereiche der Sahara. Vereinigte Arabische Emirate.
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Die Rub al-Chali auf der Arabischen Halbinsel ist die größte Sandwüste der Erde - sogar größer als die sandigen Bereiche der Sahara. Vereinigte Arabische Emirate.

Ein Gobi-Bär in der Wüste auf der Suche nach Wasser.

Diese Oase in der Wüste Gobi sichert vielen Pflanzen und Tieren das Überleben.

Przewalski-Pferde in der mongolischen Steppe.

Ein Sokotra-Kormoran verlässt die Kolonie, um im nahmen Meer fischen zu gehen, Bahrain.

Eine Pallaskatze, auch Manul genannt, geht in den Steppen der Mongolei auf Nahrungssuche.

Przewalski-Pferde leben in kleinen Familiengruppen.

Ein männlicher Asiatischer Löwe in Gir Forest, Indien.

Tausende Sokotra-Kormorane versammeln sich jedes Jahr auf Inseln im Persischen Golf um zu brüten.

Die Lut-Wüste im Iran gehört zu den Heißesten und trockensten Orten der Erde.

Ein seltener Gobi-Bär in der Wüste Gobi, Mongolei.

In der Wüste Gobi in der Mongolei sind die Lebensbedingungen besonders hart.


Ein junger asiatischer Löwe im Gir Forest, Indien.

Für junge Przewalski-Pferde ist es wichtig, dass sie schnell laufen und mit ihrer Herde mithalten können.
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Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.
Die dritte Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/„Terra X“ und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Wüsten und Steppen Asiens zu meistern - denn weite Teile des Kontinents sind von Trockengebieten geprägt.
Viele der Wüsten Asiens existieren seit Millionen von Jahren. Doch auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich hier einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee - der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Über Jahrzehnte nahm der Zufluss ab, sodass der Aralsee kontinuierlich schrumpfte. Sand, der einst auf dem Boden des Sees lag, wird nun immer wieder aufgewirbelt und bildet gewaltige Sandstürme.
Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn - die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden.
In der Wüste Gobi sucht eines der seltensten Tiere der Erde, der Gobi-Bär, nach Wasser. In Indien müssen asiatische Löwen alles tun, um im trockenen Gir-Forest Nahrung zu finden, und junge Kormorane werden vorübergehend zu Kannibalen, um zu überleben.
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Hinweis
[Ton: Audiodeskription ]
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