Die verlassene Fischerinsel Ile aux Marins liegt nur wenige Kilometer vor der Hafenstadt Saint-Pierre.
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Die verlassene Fischerinsel Ile aux Marins liegt nur wenige Kilometer vor der Hafenstadt Saint-Pierre.

Vor einem Ausritt müssen Justine und Stephy (von links) ihre Pferde erst einfangen. Die Tiere leben im Sommer frei auf der Insel Miquelon-Langlade.

Der Fischfang war über Jahrhunderte die Lebensgrundlage für die Saint-Pierrais. Die Dories, die traditionellen Holzboote, erinnern an die goldene Zeit der Fischerei.

Die Brüder Cedric und Dimitri Choi (von links) kämpfen um den begehrten Pokal beim Pelota-Turnier, das einmal im Jahr auf der "Fête Basque" ausgespielt wird.

Seit der Kabeljau in den Gewässern überfischt wurde, ist Hummerfang die Haupteinnahmequelle für Fischerinnen und Fischer wie Agathe Schmidt.

Der Hafen von Saint-Pierre. In der Hauptstadt des Archipels leben die meisten der knapp 6.000 Einwohner.
Übersicht
Der Archipel Saint-Pierre-et-Miquelon liegt im nordwestlichen Atlantik und direkt neben der kanadischen Provinz Neufundland. Doch wenn man nach eineinhalb Stunden Überfahrt von Kanada im Hafen von Saint-Pierre einfährt, ist Europa plötzlich ganz nah: bunte Holzhäuser mit schmiedeeisernen Balkonen, gemütliche Cafés und Boulangeries.
Themen
Details
Die Inseln sind das letzte Überbleibsel der ehemaligen Kolonie Neufrankreich und das einzige französische Überseegebiet in Nordamerika. Eine raue, aber schöne Inselgruppe, auf der Papageientaucher nisten und in deren Gewässern Wale und Delfine Lebensraum finden. Auf der Hauptinsel Saint-Pierre mit der gleichnamigen Hafenstadt leben die meisten der knapp 6.000 Einwohner.
Die Vorfahren der „Saint Pierrais“ stammen größtenteils von Basken ab.
Marie Cormier studiert Meeresbiologie in Europa und ist zum Arbeiten nach Saint-Pierre zurückgekehrt. Im Verein d`Orok-Bat lernt sie traditionelle baskische Tänze. Hier übt sie für einen großen Auftritt auf der fêtes Basque. Auf diesem baskischen Volksfest spielen auch die Brüder Dimitri und Cédric Choi um den begehrten Pokal im Pelota, einem schnellen Rückschlagspiel, das auf den Inseln sehr beliebt ist.
Obwohl die Nachbarinsel Miquelon-Langlade größer ist, leben hier nur wenige Hundert Menschen. Der Süden Langlades ist das Reich der Pferde. Vor 500 Jahren brachten Siedler die ersten Tiere auf den Archipel. Stephy und Justine sind zwei junge Reiterinnen, die ihre Pferde im Sommer frei weiden lassen und sie für einen Ausritt wieder einfangen müssen.
Währenddessen sucht der Koch Hervé Rioult auf Miquelon nach den besten Produkten für sein Tagesmenü. Vor 20 Jahren kam er aus Paris auf das Eiland und blieb. Weil es nicht immer frische Lebensmittellieferungen gibt, muss Hervé mit dem arbeiten, was die karge Landschaft hergibt.
Obwohl Europa fern ist und das kanadische Festland zum Greifen nahe, fühlen sich die Bewohner der französischen Kultur verbunden und halten ihre Traditionen aufrecht.
Hinweis
Top-Spielfilm am 17.01.
Spielfilm
Eine britische Strafkolonie in Tasmanien 1825: Die Irin Clare verfolgt einen Offizier durch die Wildnis, um sich für die grausame Ermordung ihrer Familie zu rächen.
Trotz seiner vordergründigen Rachegeschichte ist Jennifer Kents Spielfilm eine vielschichtige Studie aus weiblicher Perspektive über Unterdrückung und Missbrauch von Macht - sowie ihrer tragischen Folgen.
Die Irin Clare lebt...
The Nightingale - Schrei nach Rache