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ARTE gedenkt der Holocaust-Opfer mit einem besonderen Programmschwerpunkt: Neben dem oscarprämierten Drama „Son of Saul“ arbeiten gleich mehrere Dokumentationen den NS-Terror auf. „Weltkarriere einer Lüge“ widmet sich dem Ursprung antisemitischer Verschwörungstheorien. Der Doku-Zweiteiler „Die Überlebenden“ zeichnet nach, wie schwer sich der Neuanfang für die befreiten KZ-Häftlinge gestaltete. Um das Geschäft mit Nazi-Raubkunst geht es in „Der Plünderer“, konkret um das Netzwerk des Göring-Vertrauten Bruno Lohse. Er machte noch lange nach 1945 mit dem Verkauf gestohlener Kunst ein Vermögen.
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Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 81. Mal. ARTE gedenkt der Holocaust-Opfer mit einem besonderen Programmschwerpunkt: Neben dem oscarprämierten Drama „Son of Saul“ arbeiten mehrere Dokumentationen den NS-Terror auf. Das Regiedebüt des ungarischen Regisseurs Laszlo Nemes wurde 2016 als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Saul Ausländer gehört zum Sonderkommando, einer Spezialeinheit von Häftlingen, die gezwungen wurden, in der Tötungsmaschinerie der KZs mitzuarbeiten.
Die Dokumentation „Weltkarriere einer Lüge“ widmet sich den Protokollen der Weisen von Zion, dem Ursprung moderner Verschwörungstheorien. Obwohl bereits vor über 100 Jahren als Fälschung entlarvt, befeuern diese Narrative bis heute antisemitischen Hass.
Der Doku-Zweiteiler „Die Überlebenden“ zeichnet nach, warum die Befreiung der Konzentrationslager eben nicht für alle das Ende ihres Alptraums bedeutete: Zehntausende vor allem jüdische Häftlinge mussten noch lange Zeit in sogenannten Displaced Persons-Lagern ausharren.
Um das Geschäft mit der Nazi-Raubkunst geht es in „Der Plünderer“: Auch nach dem Krieg machte Bruno Lohse, Görings Kunsthändler in Paris, noch jahrzehntelang mit dem Verkauf gestohlener Kunst ein Vermögen.
Ergänzt wird der Programmschwerpunkt durch die internationale Koproduktion „Das Geheimnis der Urnen von Prag“, die ein völlig unbekanntes Kapitel der Nazi-Zeit erzählt. Bereits ab dem 15. Januar wird auf arte.tv der Film „Sabotage“ abrufbar sein, der den Widerstand von weiblichen KZ-Häftlingen in Auschwitz aufarbeitet.
Hinweis
Top-Spielfilm am 26.01.
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