42 - Die Antwort auf fast alles

Woher kommt das Leben? (2023)

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Überraschende Vielfalt des Lebens: ein riesiger Wal gegenüber einem winzig kleinen Insekt.


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Überraschende Vielfalt des Lebens: ein riesiger Wal gegenüber einem winzig kleinen Insekt.


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RNA, der chemische Vorläufer von DNA, ist mit dem Henne-Ei-Problem vergleichbar. DNA braucht Proteine, um zu entstehen, und Proteine brauchen Erbinformation, um zu entstehen.


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Biophysiker Dieter Braun geht an der LMU München der Frage nach, ob das Leben mit RNA startete.


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Der Biochemiker Nick Lane vom University College London erforscht, ob ein einfacher Metabolismus der "Funke des Lebens" gewesen sein könnte.


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Die Ruderschnecke, eine Art schwimmende Nacktschnecke, wird im englischen "sea angel" genannt.

Übersicht

Der Ursprung des Lebens ist vielleicht der größte Kriminalfall der Biologie. Vor etwa vier Milliarden Jahren ist das Leben entstanden, doch wo und wie es genau losging, ist höchst umstritten unter Forschenden. Hat sich das Leben in einer Ursuppe - einem Tümpel aus verschiedenen Gasen und Flüssigkeiten - entwickelt oder tief im Urmeer an Hydrothermalquellen ..?

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    Details

    Wir alle - Bakterien, Pilze, Pflanzen, Tiere, Menschen - haben einen gemeinsamen Urvorfahren: LUCA . Denn wir alle teilen gewisse Bausteine wie Zellstruktur oder Erbinformation. Doch schon LUCA war ein komplexes Lebewesen. Der Ursprung des Lebens, also Organismus 0, muss noch viel einfacher gewesen sein. Nur wie sah der aus? Forscherteams weltweit arbeiten an der Frage, wie Leben vor etwa vier Milliarden Jahren entstanden sein könnte. Sie versuchen Leben im Labor nachzubauen. Es gibt viele konkurrierenden Annahmen, was das „wie“ und „wo“ angeht. Wie haben sich die Moleküle des Lebens gefunden oder gebildet? Was hat kleinere Moleküle dazu getrieben, größere zu bilden bis hin zu Eiweißen und Erbinformation? Grob gesagt lässt sich das Forschungsfeld in zwei Ideen aufteilen: Metabolismus first gegen RNA first. Also einmal die Annahme, dass Leben mit einem relativ einfachen Stoffwechsel an Hydrothermalquellen oder sogenannten Rauchern tief im Urmeer startete. Der Funke des Lebens war demnach der Stoffwechsel. Demgegenüber steht die Idee, dass Leben mit RNA, also Erbgut, losging. RNA löst das Henne-Ei-Problem, denn RNA kann sowohl den Job von DNA, also der Erbinformation, als auch den von Proteinen übernehmen. Doch wäre das überhaupt schon Leben - so ein bisschen Stoffwechsel oder ein paar RNA-Stränge? Dazu kommt noch die Idee der Panspermie: Demnach könnte Leben auf einem Himmelskörper durch das Universum reisen und so „sät“ sich Leben von Planet zu Planet. Doch keine der konkurrierenden Ideen ist bisher bewiesen. Werden wir je herausfinden, was der Urknall des Lebens war?

    Hinweis


    1 weiterer Sendetermin


    Top-Spielfilm am 17.01.

    Spielfilm

    3sat 23:25: The Nightingale - Schrei nach Rache
    3sat
    23:25
    Eine britische Strafkolonie in Tasmanien 1825: Die Irin Clare verfolgt einen Offizier durch die Wildnis, um sich für die grausame Ermordung ihrer Familie zu rächen. Trotz seiner vordergründigen Rachegeschichte ist Jennifer Kents Spielfilm eine vielschichtige Studie aus weiblicher Perspektive über Unterdrückung und Missbrauch von Macht - sowie ihrer tragischen Folgen. Die Irin Clare lebt...
    The Nightingale - Schrei nach Rache

    TVinfo
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