Manuel Stark und Luka Krause beim Interview im Skaterpark "Dog Shit Spot" an der Warschauer Straße in Berlin.
Bildauswahl:

Manuel Stark und Luka Krause beim Interview im Skaterpark "Dog Shit Spot" an der Warschauer Straße in Berlin.

Der Loopstation Musiker Luka Krause (Künstlername Friidon) bei der Arbeit an der Loopstation in einem Proberaum in Berlin.

Von links: Prof. Isabel Dziobek (Leiterin der Hochschulambulanz für Psychotherapie und Psychodiagnostik der Humboldt Universität zu Berlin) und Psychologin Dr. Renata Wacker (Institut für Psychologie der Humboldt Universität zu Berlin).
Übersicht
Einer von fünf Menschen weltweit ist neurodivergent, das bedeutet seine kognitiven Fähigkeiten weichen von dem ab, was die Gesellschaft als normal, im Fachterminus als neurotypisch bezeichnet. Doch eine Kultur die neurotypisch ausgerichtet ist, verschenkt ihr Potential. Die Forschung hat das erkannt, es zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab, und auch in der Gesellschaft wächst das Bewusstsein für Diversität auch im Denken und Gehirn.
Themen
Details
Neurodiversität beschreibt die Unterschiede in der Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Keine Art zu Denken ist wie die andere. Aber was bedeutet es, wenn das Denken so anders ist, dass man nicht mehr in die Gesellschaft zu passen scheint? In der neuen Folge von ARD Wissen erkundet Manuel Stark, Wissenschaftsjournalist und Autist, wie Menschen mit Autismus, ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie unsere Gesellschaft bereichern können - wenn man ihnen die richtigen Chancen gibt.
Manuel Strak trifft die Autistin Lilith, eine IT-Studentin, die ihre analytischen Stärken am liebsten in einer reizarmen Umgebung entfaltet. Und Luka, der mit ADHS lebt und seine kreative Energie im Hyperfokus zu etwas Außergewöhnlichem macht sowie Franny Dougan, die aufgrund ihrer Legasthenie zwar Probleme mit dem Lesen hat, aber durch ihre Kreativität eine erfolgreiche Influencerin geworden ist. Ihre Geschichten zeigen: Neurodivergenz bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern auch Fähigkeiten, die in unserer Gesellschaft oft übersehen werden.
Zum Beispiel finden neurodivergente Menschen oft unkonventionelle Lösungen, haben ein besonderes Auge für Details oder bieten neue Perspektiven. Wie kann unsere Gesellschaft von dieser Vielfalt profitieren? Große Unternehmen wie SAP setzen gezielt auf neurodiverse Teams, um Innovation zu fördern. Doch solche Initiativen sind noch selten, und viele neurodivergente Menschen stoßen im Arbeitsmarkt und im Alltag auf große Hürden.
ARD Wissen zeigt, dass es nicht neurodivergente Menschen sind, die sich anpassen sollten, sondern dass es Strukturen braucht, die ihre besonderen Fähigkeiten einbeziehen. Host Manuel Stark bringt seine eigene Perspektive ein und macht deutlich, dass Neurodiversität kein Hindernis ist, sondern eine Chance.
Hinweis
Audiodeskription
2 weitere Sendetermine
Top-Spielfilm am 20.01.
Spielfilm
Nachdem er einen Anschlag verhindert, wird Ex-Agent Jack Ryan Ziel der IRAEx-CIA-Agent Jack Ryan ist auf Vortragsreise in London. Dort kann er einen Anschlag der IRA auf die königliche Familie verhindern, tötet dabei aber einen der Attentäter. Nun wird er von dessen Bruder gnadenlos verfolgt. Um sich und seine Familie zu schützen, tritt Ryan wieder in die CIA ein. Kurz darauf entdeckt man ein...
Die Stunde der Patrioten