Kunst, Raub und Rückgabe - Vergessene Lebensgeschichten

Rudolf Hofmann (Deutschland, 2025)

bis 23:00
Geschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20260125224000
VPS 22:40

Ein Drehort für den Film über Rudolf Hofmann ist das Schloss Georgium in der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt. In der dortigen Gemäldesammlung befinden sich auch einige Gemälde von Albert Schwendy (1820 bis 1902), der lange in Dessau wirkte. Eines der Gemälde Schwendys gehörte einst Rudolf Hofmann.


Bildauswahl:


Bild 1

Ein Drehort für den Film über Rudolf Hofmann ist das Schloss Georgium in der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt. In der dortigen Gemäldesammlung befinden sich auch einige Gemälde von Albert Schwendy (1820 bis 1902), der lange in Dessau wirkte. Eines der Gemälde Schwendys gehörte einst Rudolf Hofmann.


Bild 2

Frühmorgendlicher Zwischenstopp am ICE-Bahnhof Bitterfeld, auf der Rückfahrt von den Dreharbeiten in Dessau nach München.


Bild 3

In München lässt Rudolf Hofmann ein neues Haus in der Newtonstraße 8 im Stadtteil Bogenhausen bauen. Dort zieht die Familie im September 1935 ein.


Bild 4

Albert Schwendy hat einige Stadtansichten von Dessau gemalt, darunter auch den heute weiterhin bestehenden Johannbau des Residenzschlosses Dessau.


Bild 5

Albert Schwendy hat einige Stadtansichten von Dessau gemalt, darunter auch den heute weiterhin bestehenden Johannbau des Residenzschlosses Dessau.


Bild 6

Der Maler Albert Schwendy (1820 bis 1902) ist in Dessau begraben.


Bild 7

Ein Drehort für den Film über Rudolf Hofmann ist das Schloss Georgium in der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt. In der dortigen Gemäldesammlung befinden sich auch einige Gemälde von Albert Schwendy (1820 bis 1902), der lange in Dessau wirkte. Eines der Gemälde Schwendys gehörte einst Rudolf Hofmann.


Bild 8

In Tüntenhausen, heute ein Stadtteil von Freising, kam im Jahr 1898 Karl Lederer zur Welt. Er war glühender Nationalsozialist und bekam das Haus in der Newtonstraße in München, das eigentlich dem Juden Rudolf Hofmann gehörte, als neues Domizil. Die Familie Hofmann musste derweil zwangsumziehen in ein "Judenhaus" in der Münchner Elisabethstraße.


Bild 9

Im Jahr 1933 zieht der jüdische Bankdirektor Rudolf Hofmann mit seiner Familie nach München. Die Familie wohnt zunächst in dem heute weiter bestehendem Gebäude in der Pienzenauer Straße 22 im Stadtteil Bogenhausen.


Bild 10

Das Gemälde "Die Porte Saint Martin in Paris" gehörte einst dem jüdischen Bankier Rudolf Hofmann. Über Umwege kam es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Es wurde als Raubkunst identifiziert und es kam zur Restitution an die Nachfahren von Rudolf Hofmann.


Bild 11

In Tüntenhausen (im Bild), heute ein Stadtteil von Freising, kam im Jahr 1898 Karl Lederer zur Welt. Er war glühender Nationalsozialist und bekam das Haus in der Newtonstraße in München, das eigentlich dem Juden Rudolf Hofmann gehörte, als neues Domizil. Die Familie Hofmann musste derweil zwangsumziehen in ein "Judenhaus" in der Münchner Elisabethstraße.


Bild 12

Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig ist Nachkomme von Rudolf Hofmann und lebt in Koblenz. An ihn wird ein Gemälde aus dem einstigen Besitz seiner Großeltern Franziska und Rudolf Hofmann seitens der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen restituiert.


Bild 13

Im Jahr 1933 zieht der jüdische Bankdirektor Rudolf Hofmann mit seiner Familie nach München. Die Familie wohnt zunächst in dem heute weiter bestehendem Gebäude in der Pienzenauer Straße 22 im Stadtteil Bogenhausen.


Bild 14

Die Stadt Koblenz - hier im Bild der Zusammenfluss von Mosel und Rhein am Deutschen Eck - ist einer der Drehorte für den Film über Rudolf Hofmann.


Bild 15

Ein Drehort für den Film über Rudolf Hofmann ist das Schloss Georgium in der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt. In der dortigen Gemäldesammlung befinden sich auch einige Gemälde von Albert Schwendy (1820 bis 1902), der lange in Dessau wirkte. Eines der Gemälde Schwendys gehörte einst Rudolf Hofmann.


Bild 16

Karl Lederer war mehrere Jahre nationalsozialistischer Bürgermeister der oberbayerischen Stadt Freising. Er ließ unter anderem Wohnsiedlungen bauen und eine Straßenüberführung über die Bahnstrecke. Letztere ist älteren Freisingerinnen und Freisingern noch heute unter dem Namen "Lederer-Buckel" vertraut.


Bild 17

Karl Lederer war mehrere Jahre nationalsozialistischer Bürgermeister der oberbayerischen Stadt Freising. Er ließ unter anderem Wohnsiedlungen bauen und eine Straßenüberführung über die Bahnstrecke. Letztere ist älteren Freisingerinnen und Freisingern noch heute unter dem Namen "Lederer-Buckel" vertraut.


Bild 18

Einige Mitglieder der Familie Hofmann sind in Koblenz begraben.


Bild 19

Das Gemälde "Die Porte Saint Martin in Paris" gehörte einst dem jüdischen Bankier Rudolf Hofmann. Über Umwege kam es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Es wurde als Raubkunst identifiziert und es kam zur Restitution an die Nachfahren von Rudolf Hofmann.

Übersicht

Rudolf Hofmann war ein Bankdirektor aus der Nähe von Meiningen. Anfang der 1930er Jahre zieht er mit seiner Frau nach München. Nach der Machtergreifung Hitlers gerät die christlich-jüdische Familie in das Visier der Nationalsozialisten.

Themen

    Details

    Rudolf Hofmann war ein Bankdirektor aus der Nähe der Stadt Meiningen in Thüringen. In den 1930er Jahren zog er mit seiner Familie nach München. Er war kunstinteressiert, was genau sich aber alles in Hofmanns Kunstsammlung befand, ist bis heute unklar. Mindestens ein Gemälde des Malers Albert Schwendy gehörte Hofmann jedenfalls. Raubkunst, die im Jahr 2025 von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen an Hofmanns Nachfahren restituiert wurde. Rudolf Hofmann war Jude. Dass er dennoch nicht in ein Konzentrationslager deportiert wurde, hat er der Tatsache zu verdanken, dass er mit einer Christin verheiratet war. Mitglieder der von den Nationalsozialisten so bezeichneten „Mischehen“ zwischen Juden und Christen kamen nicht ins Konzentrationslager. Hofmann und seine Familie lebten auch während des Zweiten Weltkriegs weiterhin in München, sie mussten von ihrem Eigenheim in Bogenhausen in eine kleine Wohnung in einem sogenannten „Judenhaus“ umziehen. Hofmann wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet, später auch seine Frau und seine Tochter. Rudolf Hofmann kam Anfang 1945 in den Trümmern seiner Wohnung ums Leben, in Folge eines Bombenangriffs der Alliierten.

    Hinweis


    Top-Spielfilm am 25.01.

    Spielfilm

    ARD - Das Erste 23:35: Führer und Verführer
    ARD - Das Erste
    23:35

    23:35:ARD - Das Erste Führer und Verführer

    Deutschland / Slowakei 2024

    ARD - Das Erste, 23:35-01:45 Uhr

    In „Führer und Verführer“ geht es um die größten Verbrechen der Menschheit: Holocaust und Zweiter Weltkrieg. Der Film sucht auf bisher nicht gezeigte Weise Antworten auf wichtige Fragen der Geschichte: Wie konnte es den Tätern gelingen, ihre Verbrechen umzusetzen, und warum folgte die Mehrheit der Deutschen Hitler in diese Katastrophe? Autor und Regisseur Joachim A. Lang beleuchtet die...
    Führer und Verführer

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