Abenteuer Wildnis

Wildes Skandinavien - Finnland (Deutschland, 2011)

bis 12:35
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Skeptisch begutachtet der Braunbär seine Umgebung. Gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht, würde er sich gerne über einen Elchkadaver hermachen - doch Futterdiebe sind in der Nähe.


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Bild 1

Skeptisch begutachtet der Braunbär seine Umgebung. Gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht, würde er sich gerne über einen Elchkadaver hermachen - doch Futterdiebe sind in der Nähe.


Bild 2

Ein junger Vielfraß in Finnland. Oft bleiben die Jungtiere noch einen Winter lang zusammen, bevor sie sich ihr eigenes Revier suchen.


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Keinen Spaß versteht der Braunbär, der gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht ist. Um nichts an Raben oder Vielfraße zu verlieren, schläft er sogar beim Elchkadaver.


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Gut geschützt von seiner Mutter riskiert der kleine Bäre einen Blick aus dem Wald.


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Lehrstunde in der finnischen Wildnis: Junge Braunbären lernen von ihrer Mutter, welche Pflanzen genießbar und nährstoffreich sind und welche nicht.


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Junge Braunbären in Finnlands letzter Wildnis nahe der russischen Grenze. Die Kleinen haben noch viel zu lernen - dazu gehört, sich vor fremden Bärenmännchen in Acht zu nehmen.


Bild 7

Bärenpaarung in Finnlands Wäldern: Die Weibchen paaren sich immer mit mehreren Männchen, damit diese denken, sie seien der Vater ihrer Jungen - und die Jungtiere in Frieden lassen.


Bild 8

Keine Angst vorm bösen Bär: Die Wölfin weiß, dass sie dem Braunbär in diesem Moment überlegen ist - viel schneller als er kann sie durch den Sumpf laufen.


Bild 9

Luchse sind in Finnland heimisch, jedoch selten. Während der Dreharbeiten zu "Wildes Skandinavien" gelangen die ersten Aufnahmen eines wilden, finnischen Luches.


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Ein Fischadler hat in einem See in Finnland Beute gemacht.


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Kein einsamer Wolf, der durch die finnischen Sümpfe streift. Gemeinsam mit seinem Weibchen und drei Jungtieren wird er bald zwei Bären die Beute abjagen.


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Gleithörnchen in der finnischen Wildnis zu beobachten ist alles andere als einfach - die kleinen Tiere sind dermaßen flink, dass sie kaum zu filmen sind.


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Nur noch wenige Wölfe leben in Finnland, etwa 150 Tiere. Dieser Vater ist mit seinem Sohn im Sumpf unterwegs.


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Stolz erscheint der Blick der hellen Wölfin. Gemeinsam mit ihrem dunkler gefärbten Männchen hat sie bereits mehrere Generationen von Jungwölfen in der finnischen Wildnis groß gezogen.


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Finnland ist die Heimat von Gleithörnchen: Die seltenen Nagtiere bewohnen verlassene Spechthöhlen. Mit ihrer Flughaut können sie viele Meter weit von Baum zu Baum segeln.


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Schwarzspechte sind häufige Bewohner finnischer Wälder - dieses Männchen füttert seinen nimmersatten Nachwuchs.


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Wald und Wasser: Unzählige Seen und Inseln prägen die finnische Landschaft.


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Waldrentiere sind in Europa äußerst selten geworden: Außer in Teilen Russlands gibt es sie nur noch in Finnland - der kapitale Hirsch ist in der Brunft.


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Sonne über dem Nebel taucht Finnlands Sümpfe in goldenes Licht.


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Vorsicht ist geboten, wenn sich ein Bärenmännchen fremden Jungtieren nähert. Der kleine Bär ist bereit, auf einen Baum zu fliehen. Doch die schützende Mutter ist an seiner Seite.


Bild 21

Gleithörnchen kommen in Europa - außer in Russland - nur in Finnland vor.


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Achtsam reagiert die Bärenmutter auf jedes Geräusch - immer in Bereitschaft, um ihre Jungen zu verteidigen - manchmal auch vor fremden Bärenmännchen, die sich mit ihr paaren wollen.

Übersicht

Für „Wildes Skandinavien - Finnland“ gelangen den Tierfilmern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg außergewöhnliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße.

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    Details

    Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen „wie im Flug“ die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kamera-Perspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert.

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