Dieter Hallervorden (links) mit Pilot Nico Niebergall (rechts) in einem Kunstflugzeug über Dessau.
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Dieter Hallervorden (links) mit Pilot Nico Niebergall (rechts) in einem Kunstflugzeug über Dessau.

Dieter Hallervorden genießt die frische Luft auf seiner Privatinsel in der Bretagne (Nordfrankreich).


Dieter Hallervorden sitzt am Esstisch in seinem privaten Anwesen auf der Insel Costaérès in Nordfrankreich.

Dieter Hallervorden auf dem Motorboot vor seiner Privatinsel in Nordfrankreich.

Dieter Hallervorden (links) und seine Ehefrau Christiane Hallervorden (rechts) genießen die Liechtensteiner Ballonfahrt im Europa-Park und winken Fans zu.

Dieter Hallervorden steuert sein Motorboot auf dem Atlantik in Nordfrankreich.

Dieter Hallervorden (links) und sein Sohn Johannes Hallervorden (rechts) blicken auf die Synagoge im Wörlitzer Park Dessau.

Dieter Hallervorden (rechts) mit seinem Sohn Johannes Hallervorden (links) im Wörlitzer Park Dessau.
Übersicht
Der Dokumentarfilm „Hallervorden - Didi gegen den Rest der Welt“ zeigt private Einblicke, familiäre Perspektiven und Dieter Hallervordens unermüdlichen Kampf gegen Vorurteile, Erwartungen und sich selbst - ein filmisches Porträt eines Mannes, der nie stillsteht.
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Dieter Hallervorden - eine der letzten Ikonen der deutschen Showkultur ist am 5. September 2025 90 Jahre alt geworden. Der Mann hinter „Nonstop Nonsens“, hinter Kinofilmen wie „Didi - Der Doppelgänger“, hinter einem Lebenswerk, das Millionen zum Lachen bringt - und der als Schauspieler in Filmen wie „Honig im Kopf“ zu Tränen rührt. Er ist zugleich einer der streitbarsten, unbequemsten und widersprüchlichsten Künstler Deutschlands.
Mit 90 Jahren steht er noch immer auf der Bühne, führt drei eigene Theater, produziert Songs. Fliegt waghalsige Looping über seiner Heimatstadt und sorgt weiterhin für Schlagzeilen - wie zuletzt, als er Kanzler Friedrich Merz wegen übler Nachrede verklagte. Denn Hallervorden lässt bis heute nichts einfach so stehen - weder in der Politik noch im Leben. „Demokratie verlangt Beteiligung der Bürger. Also: Flagge zeigen! Sich nicht den Mund verbieten oder das Rückgrat verbiegen lassen!“, so Hallervorden.
Der Film öffnet Türen, die bisher verschlossen waren: seine Künstlergarderobe, sein Berliner Zuhause, seine legendäre Privatinsel in der Bretagne. Ein Filmteam begleitet Hallervorden bei Proben, auf Reisen, vor Auftritten - und fängt Momente ein, in denen selbst einer wie er nicht mehr ausweichen kann. Zum ersten Mal kommt seine Familie ausführlich zu Wort, Nathalie Hallervorden - die gemeinsame Tochter mit Rotraud Schindler und sein deutlich jüngerer Sohn Johannes.
Dazu kommen enge langjährige und prominente Weggefährten, Vertraute, Beobachter und seine Ehefrau Christiane, die Dieter Hallervorden so gut kennt wie kaum jemand sonst.
Dass er noch mehr kann als „Didi“ hat Dieter Hallervorden in starken Charakterrollen in Filmen wie „Sein letztes Rennen“ und der authentischen Darstellung eines an Alzheimer erkrankten Menschen in „Honig im Kopf“ mehr als bewiesen.
Der Dokumentarfilm von Simon Tanschek und Lukas Hoffmann zeigt Hallervorden auch an den großen Wendepunkten seines bewegten Lebens: Von der Kindheit in Dessau über die dramatische Flucht aus der DDR - samt dem nie ausgeführten Plan, den Regimeführer Walter Ulbricht zu ermorden. Der Film gräbt tief in den Archiven: 70 Jahre deutsche Showgeschichte werden lebendig. Private Aufnahmen und TV-Schätze, die seit Jahrzehnten niemand mehr gesehen hat.
Hinweis
Personen
| Regie: | Simon Tanschek, Lukas Hoffmann |