Born in Evin

Deutschland, 2019
bis 01:45
Dokumentarfilm
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260210001000
VPS 00:10

Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach.


Bildauswahl:


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Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach.


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Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree versucht die Ursachen für das jahrzehntelange Schweigen zu ergründen.


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Auch Maryam Zarees Vater, Kasra Zareh (l.), war Insasse des berüchtigten Foltergefängnisses Evin.


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Spurensuche in Fotos und Briefen: Innerhalb der Familie konnte nie über die traumatischen Ereignisse der Umstände der Geburt von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree im berüchtigten Foltergefängnis Evin gesprochen werden.


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Beim Iran-Tribunal in Den Haag wurden 2012 Angehörige von Ermordeten und ehemalige politische Gefangene gehört, die nach dem Sturz des Schahs unter der politischen Führung des religiösen Oberhauptes Ayatollah Khomeini verhaftet und gefoltert wurden.


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Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree spricht auf einer Konferenz von Exil-Iranerinnen.


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Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree erkundet die Umstände ihrer Geburt im berüchtigten Foltergefängnis Evin in Teheran, wo sie 1983 zur Welt kam.


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Exil-Iranerinnen treffen sich jährlich auf einer Konferenz.


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Protest von ehemaligen politischen Gefangenen und ihren Angehörigen: noch immer sind in Iran die Verantwortlichen für die massenhaften Hinrichtungen der 80er-Jahre an der Macht.


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Noch immer ist es Nargess Eskandari-Grünberg (l.) nicht möglich, mit ihrer Tochter, der Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree (r.), über die Zeit im Evin-Gefängnis zu sprechen.

Themen

    Details

    Originalfassung Deutsch / Persisch / Französisch mit deutschen Untertiteln In „Born in Evin“ erzählt Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree von der Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse der Welt. Nachdem 1979 die iranische Monarchie gestürzt worden war, ließ Ayatollah Khomeini Zehntausende politische Gegner verhaften und ermorden. Die Eltern der Filmemacherin konnten nach Jahren im Gefängnis nach Deutschland fliehen. Innerhalb der Familie konnte nie über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen werden. Maryam Zaree, heute erfolgreiche Schauspielerin und Autorin, stellt sich in ihrem Film dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach. Sie trifft andere Überlebende, spricht mit Experten und sucht nach Kindern, die im gleichen Gefängnis wie sie geboren wurden. Dabei versucht sie, Antworten zu finden auf ihre persönlichen wie politischen Fragen. Was sind die persönlichen Konsequenzen von Verfolgung und Gewalt, wenn dieselben Täter bis heute an der Macht sind und die Opfer ihre Geschichten internalisieren? Und was bedeutet es politisch, sich innerhalb der Familie dem Schweigen zu nähern? Das Private ist politisch und das Politische privat - nach dieser Überzeugung arbeitet sich Maryam Zaree durch das Dickicht des Verdrängten. Es wirken mit: Maryam Zaree Nargess Eskandari-Grünberg Kasra Zareh Kurt Grünberg Mira Grünberg Shadi Amin Sima Boulanger Marya Sirous Chahla Chafiq Haydeh Ravesh Farah Zadi Effat Mahbaz Soraya Zangbari Chowra Makaremi Nina Zandkarimi Sahar Delijani

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    Regie:Maryam Zaree
    Buch/Autor:Maryam Zaree
    Kamera:Siri Klug


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