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Seit 1. Jänner 2025 gibt es in Österreich ein landesweites Einwegpfandsystem auf Plastikflaschen und Dosen. Ein Jahr später zieht die Dok 1 Bilanz: Hat das Pfand gehalten, was es versprochen hat? Wurden die Ziele erreicht? Wie beliebt oder unbeliebt ist das neue Pfandsystem in der Bevölkerung?
53 Jahre nach der Erfindung der PET-Flasche ist Österreich spät dran mit einem Pfandsystem. Doch der Druck aus Brüssel war groß - die EU verlangt bis 2029 eine Sammelquote von 90 Prozent. In der Theorie soll das Pfand helfen, Plastikmüll zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft fördern. In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild: volle Automaten, verärgerte Konsumenten, aber auch neue Ideen und technische Innovationen.
Wir fragen Experten, Kleinbetriebe und private Haushalte was sie vom Pfand und dem System wirklich halten. Wir blicken hinter die Kulissen einer Sortier- und Recyclinganlage, denn dort landet unser Pfand, wenn es den Supermarkt verlässt.
„Ein Jahr Einwegpfand“ ist eine journalistische Spurensuche entlang der neuen Kreislaufwirtschaft. Zwischen Idealismus, Innovation und Alltag zeigt diese Dok 1, was das Pfand tatsächlich verändert hat - und wo Österreich nachjustieren aus Sicht der Konsumenten nachjustieren muss.
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