Übersicht
Die beiden Krankenschwestern Kuba und Alaska sind an der ukrainischen Front im Einsatz. Trotz extremer Bedingungen haben sie sich ihr Lachen und ihren schlagfertigen Humor bewahrt. Doch wie alle Soldatinnen und Soldaten verlieren sie mit der Zeit den Kontakt zu Freunden, Familie und allem, was ihnen einst vertraut war. Werden die vom Krieg gezeichneten Frauen eines Tages in ihr früheres Leben zurückkehren können?
Themen
Details
Kuba und Alaska sind Krankenschwestern und kämpfen jeden Tag an der Front in der Ostukraine - sie kämpfen für ihr Land, aber auch für ihre Träume. In einem kleinen, mobilen Einsatzteam bestreiten die Freundinnen jede Mission mit einer guten Portion Witz und schwarzem Humor. Ihr ansteckendes Lachen hilft ihnen selbst und ihren Kameraden, dem allgegenwärtigen Schrecken von Chaos, Zerstörung und Tod standzuhalten.
Kuba ist Designerin mit Leib und Seele und träumt von ihrer eigenen Modelinie „Kämpferinnen der Zukunft“. Alaska ist ihre „Frontmuse“. Ihr eigener Wunsch ist es, eines Tages gemeinsam mit Kuba zur früheren Musikleidenschaft zurückzukehren. Doch tief im Inneren wissen die beiden jungen Frauen, dass ihr altes Leben nicht mehr existiert. Trotzdem ist keine von ihnen bereit, ihre Träume aufzugeben.
Als Alaska durch Granatsplitter verletzt wird, schwebt sie zwischen Leben und Tod - und wird womöglich nie wieder gehen können. Plötzlich ist Kuba auf sich allein gestellt. Eine kurze Atempause ist ihr dank einer Einladung nach Paris vergönnt, wo für sie ein Kindheitstraum in Erfüllung geht, denn sie darf bei einer Modenschau ihre eigenen Kreationen präsentieren. Auch der Besuch bei ihrer Mutter, die nach Spanien flüchtete, ist ein Lichtblick.
Während Alaska sich von ihrer Verletzung erholt, kehrt Kuba an die Front zurück. Dort verliebt sie sich in Shepa, einen Scharfschützen aus einer anderen Einheit. Doch haben Liebe, Hoffnung und Zukunftspläne im Krieg überhaupt eine Chance?
Hinweis
„Kuba & Alaska“ zeichnet das intime Porträt zweier Freundinnen, deren Alltag an der Front von vielen tragischen Momenten geprägt ist, aber auch Platz für Humor und Überraschungen lässt. Helm- und Handyaufnahmen sowie die mit der Kamera des Regisseurs Yegor Troyanovsky eingefangenen Bilder zeigen zwei Frauen, die trotz der allgegenwärtigen Gefahr nicht aufgeben. Sie fühlen sich schuldig, weil sie überlebt haben, und sehnen sich gleichzeitig nach der Zeit vor dem Krieg, als Träume noch möglich waren. Kubas ansteckendes Lachen und Alaskas schwarzer Humor geben den beiden Freundinnen Kraft und Zuversicht - ganz im Stil von „Thelma und Louise“.Synchronfassung
Personen