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Immer mehr Frauen sagen offen: „Ich brauche keinen Mann.“ Früher war das gesellschaftliche Ziel Ehe - heute lautet es oftmals Freiheit. Was bedeutet dieser Wandel für Beziehungen, Familie und Rollenbilder? Haben wir damit etwas gewonnen - oder verloren?
Die Zahl der Eheschließungen sinkt, Trennungen erfolgen früher und viele Frauen entscheiden sich bewusst für ein Leben ohne Partner, teilweise sogar für Soloparenting. Parallel dazu wächst bei Männern die Verunsicherung: Zwischen alten Rollenerwartungen und neuen Beziehungsmodellen geht Orientierung verloren. Welche Bedeutung hat der Mann heute noch - in Partnerschaft, Elternschaft, Familie?
In der Sendung werden die Fragen der Gegenwart beantwortet:
Geht es um die Befreiung einer Generation - oder um einen gesellschaftlichen Bruch?
Was bleibt von Liebe, wenn Abhängigkeit wegfällt?
Wie wollen wir künftig zusammenleben: als Team, als Patchwork, als Soloparents - oder gar nicht mehr als Paar? Und vor allem: Wenn wir uns nicht mehr brauchen - wollen wir uns überhaupt noch?
Im Studio diskutieren bei Volker Wieprecht die Autorin und Feminismusforscherin Dr. Emilia Roig, die Journalistin und Moderatorin Anna Dushime, Dr. Lena Hipp, Forschungsprofessorin für „Arbeit, Familie und soziale Ungleichheit“ am WZB, sowie Monika Ebeling, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, über die Zukunft von Partnerschaft, die wachsende Unabhängigkeit von Frauen und die zunehmende Verunsicherung vieler Männer.
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Personen
| Moderator: | Volker Wieprecht |
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