Ich werde nicht schweigen

Deutschland, 2017
bis 21:45
TV-Drama
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260227201500
VPS 20:15

Margarete Oelkers (Nadja Uhl, r.) steht zusammen mit der jungen Antje Eversen (Janina Fautz, l.) am Grab von Antjes Mutter. Antje will einen Gedenkstein auf die namelose Grabstätte legen.


Bildauswahl:


Bild 1

Margarete Oelkers (Nadja Uhl, r.) steht zusammen mit der jungen Antje Eversen (Janina Fautz, l.) am Grab von Antjes Mutter. Antje will einen Gedenkstein auf die namelose Grabstätte legen.


Bild 2

Margarete Oelkers (Nadja Uhl) muss während ihrer Klinikaufenthaltes in Wehnen eine sogenannte Arbeitstherapie in der Weißnäherei absolvieren.


Bild 3

Margarete Oelkers (Nadja Uhl, r.) und Antje Eversen (Janina Fautz, l.) sitzen in der Milchbar. Margaretes Geschichte erinnert Antje an die Einweisung ihrer eigenen Mutter.


Bild 4

Margarete Oelkers (Nadja Uhl) hat auf dem Markt von Oldenburg Arbeit gefunden.


Bild 5

Herr Windhorst (Martin Wuttke, M.) wird von Soldaten der britischen Besatzung abgeführt. Margarete Oelkers (Nadja Uhl, l.) weiß, dass ihr unangenehmer Nachbar an Kriegsverbrechen beteiligt war.


Bild 6

Margarete Oelkers (Nadja Uhl) nimmt nach einem Jahr Klinikaufenthalt ihre Tätigkeit als Modeschneiderin wieder auf.


Bild 7

Voller Empörung besteht Margarete Oelkers (Nadja Uhl) auf dem Gesundheitsamt auf ihrem Termin mit Dr. Ahrens. Ihr Nachbar Herr Windhorst (Martin Wuttke) findet ihr Verhalten unangemessen.


Bild 8

Misstrauisch betrachtet Herr Windhorst (Martin Wuttke) seine Nachbarin Margarete Oelkers (Nadja Uhl).


Bild 9

Margarete Oelkers (Nadja Uhl) verlangt von Amtsarzt Dr. Ahrens (Rudolf Kowalski) eine Bescheinigung, dass sie nie schizophren war. Sie wirft ihm vor, sie ohne Grund in die Klinik Wehnen eingewiesen zu haben.


Bild 10

Modeschneiderin Margarete Oelkers (Nadja Uhl, l.) bei der Anprobe eines neuen Kleides für Frau Ahrens (Katja Flint, r.), die Gattin des Amtsarztes.

Themen

    Details

    Oldenburg, 50er-Jahre: Die Kriegswitwe Margarete versucht, für sich und ihre Söhne eine Rente zu erhalten. Scheinbar ohne Grund wird sie vom Amtsarzt Dr. Ahrens in die Psychiatrie eingewiesen. Nach einem Jahr kehrt Margarete traumatisiert und erschöpft zurück, vom Staat entmündigt und von der Gesellschaft stigmatisiert. Sie will beweisen, dass ihre Einweisung ein Irrtum war. Und sie will das Sorgerecht für ihre Kinder zurück. Die Nachbarn im Haus kümmern sich aufdringlich um sie. Während ihres Aufenthaltes in der Heil-und Pflegeanstalt von Wehnen hatten sich die geschwätzige Frau Schröder und der Kriegsveteran Herr Windhorst in Margaretes Wohnung häuslich niedergelassen. Windhorst ist nun gar von Amts wegen zu Margaretes Vormund bestellt. Margarete verfügt nicht einmal über ausreichend Mittel, um ihre Kinder zu besuchen. Die beiden Buben sind bei Margaretes Schwester Erna untergekommen. In der Nachbarschaft und in ihrer eigenen Familie spürt Margarete, dass seit der Einweisung in die Psychiatrie ein Makel an ihr haftet. Nur die junge Antje, die früher ihre Kinder gehütet hat, begegnet Margarete unvoreingenommen. Während der Nazi-Herrschaft war Antjes psychisch kranke Mutter in der Heil- und Pflegeanstalt gestorben. Margarete vertraut sich Antje an. Die schrecklichen Erinnerungen an Wehnen wecken in ihr immer wieder Ängste, aber auch den Willen, sich zur Wehr zu setzen. Dabei begibt sie sich auf dünnes Eis, denn keiner der verantwortlichen Pfleger und Ärzte will zu Margaretes Vorwurf der falschen Einweisung Stellung beziehen. Die emotional anrührende Geschichte birgt einen wahren Kern: Die Heil- und Pflegeanstalt von Wehnen wurde bis in die 90er Jahre als „saubere“ Anstalt betrachtet. Erst Archivfunde deckten die schrecklichen Euthanasie-Verbrechen der Nazi-Ärzte und Pfleger auf, die in Wehnen Zwangsarbeiter und psychisch Kranke systematisch in den Hungertod trieben.

    Hinweis

    [Ton: Audiodeskription ]

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Margarete Oelkers
    Antje Eversen
    Frau Schröder
    Herr Windhorst
    Frau Ahrens
    Paul Ahrens
    Regie:Esther Gronenborn
    Buch/Autor:Esther Gronenborn


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