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Stark gegen Brustkrebs (2026)

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Liza Weber beim sechsten von insgesamt 18 Chemotherapie-Terminen


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Liza Weber beim sechsten von insgesamt 18 Chemotherapie-Terminen


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Birte Schlinkmeier arbeitet seit 17 Jahren als Brustkrebs-Krankenschwester.

Übersicht

Eine von acht Frauen in Deutschland erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs. Die Erkrankung hat weitreichende Folgen - für den Körper, aber auch für die Seele: Die Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie, eine Brust-Abnahme oder Haarverlust erschüttern Betroffene in ihrem Selbstverständnis. Wie gelingt es betroffenen Frauen, ihre Stärke zu bewahren?

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    Liza Weber, 35, bekam im März 2025 die Diagnose Brustkrebs. Jetzt steckt die Kraftsportlerin mitten in der Chemotherapie und versucht durch Fasten die Nebenwirkungen zu verringern. Wie so viele Betroffene leidet auch Liza unter dem Haarausfall und den vielen Eingriffen in ihren Körper. Doch ihre Kinder, ihr Partner und der Sport geben der zweifachen Mutter Halt. Auf Social Media spricht sie offen über ihre Erkrankung und zeigt sich stark: „Die Krankheit zeigt mir, was mein Körper kann, wenn er muss.“In Frankreich stellt Magalie Toutain unter Beweis, wie wichtig Bewegung und Gemeinschaft auch nach der Erkrankung sind. Vor 14 Jahren war sie selbst erkrankt, heute organisiert Magalie Radtouren, Laufgruppen und gemeinsame Aktionen für andere Betroffene. Denn Sport, so zeigen Studien, kann nicht nur das Rückfallrisiko senken - er bringt Lebensfreude zurück. Auch beruflich lässt Magalie das Thema Brustkrebs nicht los: Sie ist Gesundheitsmanagerin im Institut Curie, dem größten Brustkrebszentrum Europas.Libidoverlust, Fatigue, Narbenpflege oder Scheidentrockenheit sind Themen, die Frauen nach der Krebstherapie mitunter jahrelang begleiten, mit denen sie sich aber oft allein gelassen fühlen. Birte Schlinkmeier arbeitet seit 17 Jahren in der Rehaklinik Bad Oexen und spricht mit ihren Patientinnen gezielt über diese vermeintlichen Tabu-Themen. „Das ist eine Versorgungslücke, die ich versuche zu schließen“, so die Brustkrebs-Krankenschwester.

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