Im Bild: Elsbeth Wallnöfer (Volkskundlerin).
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Im Bild: Elsbeth Wallnöfer (Volkskundlerin).

Im Bild: Paul Schuster, Direktor von Schloss Eggenberg.

Im Bild: Stift Melk bei Nacht.

Im Bild: Wegbeleuchtung in Spitz an der Donau von Siegrun Appelt.

Im Bild: Daniela Zyman (Kuratorin).

Im Bild: John Jaspers, Direktor des Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna.

Im Bild: Siegrun Appelt - Lichtinstallation 24KW beim "Water Light Festival Brixen 2023".

Im Bild: Keith Sonnier - Tunnel of Tears - Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna.

Im Bild: James Turrel - Floater 99 - Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna.

Im Bild: Adrian Kowanz (Kunsthistoriker).
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Mit der aktuellen Energiekrise wird allgemein ersichtlich, wie sehr Licht unmittelbar mit Wohlstand verbunden ist. Plötzlich muss man es sich leisten können, das Licht in der Wohnung brennen zu lassen oder Auslagen und Gebäude nächtens zu beleuchten.Vom Weltall aus kann man auf der nächtlichen Erdhalbkugel den Wohlstand in den jeweils hell leuchtenden Regionen an der Lichtintensität ablesen. Ganz bewusst wird die Macht des Lichts seit jeher auch bei religiösen, politischen und künstlerischen Inszenierungen genutzt. Über die Lichtsetzung wird stets darüber entschieden, worauf die Aufmerksamkeit der Menschen gelenkt wird - und was im Dunkeln bleiben soll.Mit dem Einsatz von künstlichem Licht wurde nicht nur die Macht von Adel und Kirche inszeniert, auch im Theater wurde Licht schon früh als inszenatorisches Mittel eingesetzt. Mit dem Aufkommen der Fotografie und des Films rückte das Licht auch abseits der Theaterhäuser ins Zentrum des künstlerischen Schaffens. Und wie in Schlössern und Sakralräumen, diente das Licht auch in der Kunst zur Überhöhung des Alltäglichen - so war das Setzen von künstlichem Licht ein wesentlicher Faktor für die „Macht der Bilder“ des 20. Jahrhunderts.
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