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Im Herzen von Guinea fahren die Menschen auf Straßen, die die Bezeichnung nicht verdienen. Die Wege führen entlang bergiger Regionen und durch endloses Buschland. Vor allem in der Regenzeit zwischen Mai und September sind Straßen und Pisten nur mit großer Mühe zu bereisen. Die Einheimischen müssen aber auch in diesen Monaten von Ort zu Ort, von Markt zu Markt.
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Zwischen Mai und September herrscht Regenzeit in Guinea - und Straßen und Pisten sind nur schwer zu bereisen. Die Menschen vor Ort haben aber keine Wahl: Sie ziehen auch in dieser Zeit von Markt zu Markt. Die einen, um ihre Waren zu verkaufen, die anderen, um Obst, Gemüse und das, was sie für den Alltag brauchen, zu besorgen.
Da es so gut wie keine zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmittel in Guinea gibt, sind die Menschen auf Taxis angewiesen. Die Gäste sitzen eng an eng, und auf dem Dach stapeln sich Kanister, Säcke, Körbe und die, die keinen Platz mehr im Inneren gefunden haben.
Eine der zentralen Routen im Westen Guineas führt von Kindia nach Sambailo im Norden, an die Grenze zum Senegal. Es geht auf schlammigen Pisten und über Flüsse zu mehreren Wochenmärkten bis zum Badiar Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Er bildet die grüne Grenze zum Nachbarland Senegal, wo sich der Park fortsetzt.
Mit ihrem Motorrad-Taxi fährt Sintiya Konaté Kundinnen und Kunden in und außerhalb von Kindia. Sintiya ist die einzige Frau in diesem Job. Seit fünf Jahren behauptet sie sich gegen die männliche Konkurrenz. Wenn sie am Abend nach Hause kommt, dann tut ihr der ganze Körper weh.
Moustapha Saw ist 28 und fährt seit acht Jahren Taxi. Er kennt die Gefahren auf Guineas Wegen. Seine Passagiere muss er nicht nur sicher ans Ziel bringen, sondern auch zeitig, was eine Herausforderung für ihn ist.
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