Carola und Andreas Lorenz aus Prießnitz haben den großen Gutshof ihrer Oma übernommen.
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Carola und Andreas Lorenz aus Prießnitz haben den großen Gutshof ihrer Oma übernommen.

Alle 14 Tage trifft sich halb Prießnitz in der Vereinskneipe zum Stammtisch.

Nach dem allerersten Auftritt: Funkenmariechen Leonie

Gemeinsam kämpfen sich Ausbilder Gabriel Zweigler und Lehrling Rudi den Weizenberg hinauf, um die Temperatur des Getreides zu kontrollieren - denn nur dunkel, kühl und trocken gelagertes Korn bleibt frei von Schädlingen.


Uwe Schulze hat "goldene Hände". Was der Hobbytischler anfasst gelingt, egal ob Holzarbeiten oder Wein. Auch den keltert er fürs Dorf.

Der neuste Schatz des Dorfes: ein HLF10, der Allrounder für Verkehrsunfälle, Hilfeleistungen und Löschen kann er sogar auch.

Die kleinsten Karnevalisten bereiten sich auf die aktuelle Karnevalsession vor.

Frisch und hoffnungsfroh - Der Gemeindekirchenrat von Prießnitz sprudelt vor Ideen und ist überraschend jung. Der jüngste Kirchenälteste ist Gabriel Zweigler (links im Bild) mit 26 Jahren.
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Das fängt schon im Kindergarten an. Die „Kleinen Landstrolche“ trainieren für ihren großen Auftritt beim Kinderfasching. Da ist Leiterin Elvira Klatte in ihrem Element. Sie war früher Funkenmariechen und hat das Tanz-Gen an ihre Enkelin weitergegeben, die an diesem Wochenende zum ersten Mal als Funkenmariechen auftritt.
Während die kleinen Prießnitzer schon im Karnevalsfieber sind, müssen die Großen noch arbeiten. Gabriel Zweigler zum Beispiel, bei der Agrargesellschaft Prießnitz. Dort ist er für Lehrlingsausbildung und Getreidegesundheit zuständig. Auch er hat das Karnevals-Gen vererbt bekommen. Seine Eltern, Antje und Jörg Zweigler, haben sich beim Karneval verliebt und diese Liebe an die Kinder weitergegeben. Tochter Lia-Marleen studiert in Erfurt und kommt regelmäßig nach Prießnitz, um die Kindergruppe im karnevalistischen Tanz zu trainieren.
Alle sind dabei, wenn das Vereinshaus zur närrischen Hochburg gemacht wird: Das Heimatmuseum wird zur Umkleide, an der Theke wird noch gebaut, bevor sich alle in der Kneipe treffen. Die ist auch im Vereinshaus, das die Prießnitzer selbst saniert haben. Hier treffen sie sich alle zwei Wochen zum Spieleabend.
Uwe Schulze hat an diesem Wochenende eine Kostprobe vom Prießnitzer Fassadenwein mitgebracht. Er verarbeitet die Weintrauben, die an den Hauswänden des Dorfes wachsen und er fertigt schöne Sachen aus Holz. Das ist hilfreich in einem Dorf, das so viel wuppt.
Die Prießnitzer packen an. Darin haben sie spätestens seit 1806 Übung. Damals wollten Napoleonische Truppen das Dorf wegen eines Überfalls von Bauern auf die Besatzer niederbrennen. Dabei verwechselten sie Prießnitz mit Frauenprießnitz. Das Missverständnis konnte geklärt werden, Dank des Pfarrersohnes Christian Gottlob Leberecht Großmann. Er hatte Verhandlungen mit dem französischen Hauptmann geführt und so Prießnitz vorm vollständigen Niederbrennen bewahrt. Später gründete er die Gustav-Adolf-Stiftung, die noch heute Christen weltweit unterstützt. An ihn erinnern die Prießnitzer in ihrer Kirche, um die sich ein sehr junger Gemeindekirchenrat kümmert. Das jüngste Mitglied ist, mit 26 Jahren, Gabriel Zweigler. Der Hof seiner Vorfahren war damals, 1806, Opfer des Brandes, genauso wie der von Familie Lorenz. Beides wunderschöne Vierseithöfe. Familie Lorenz hat nach der Wende hier wieder einen Ackerbaubetrieb eingerichtet. Seit neustem bauen sie Dinkel an und können in diesem Jahr erstmals Dinkelbrötchen aus Prießnitzer Mehl für den Karneval backen. - Eine Premiere.
Hinweis
1 weiterer Sendetermin
Top-Spielfilm am 08.02.
Spielfilm
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