Artensterben in Deutschland

Die Fakten mit Kai Kupferschmidt (Deutschland, 2022)

bis 02:35
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260306015000
VPS 00:00

Annegret Grimm-Seyfarth mit ihrem Artenspürhund Zammy.


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Annegret Grimm-Seyfarth mit ihrem Artenspürhund Zammy.


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Moderator und Wissenschafsjournalist Kai Kupferschmidt bei den Dreharbeiten zur "ZDFzeit-Dokumentation: Artensterben in Deutschland - die Fakten" im Juli 2022.


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Die Gewässerökologen Marion Brauns (l.) und Kollege Sven Bauth (r.) aus Magdeburg untersuchen die Artenvielfalt in und an der Holtemme.


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Regelmäßig wird der ökologische Zustand der 47 Kilometer langen Holtemme vor Ort analysiert.


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Artenspürhund Zammy hilft Annegret Grimm-Seyfarth bei der Suche nach Reptilien.


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Wie es um die Bestände von Schmetterlingen, Bienen & Co bestellt ist, sehen die Bestäubungsökologinnen in den Fallen.


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Moderator und Wissenschafsjournalist Kai Kupferschmidt bei den Dreharbeiten zur "ZDFzeit-Dokumentation: Artensterben in Deutschland - die Fakten" im Juli 2022.


Bild 8

Nico Eisenhauer untersucht am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle die Qualität von Böden und Pflanzen.

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    Details

    Seit ein Meteorit vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, hat es auf der Erde kein so rasantes Artensterben gegeben wie heute. Was bedeutet das für unsere Zukunft? Mithilfe von Forschenden aus ganz Deutschland analysiert Wissenschaftsjournalist Kai Kupferschmidt Ursachen und Folgen des Artenschwunds vor unserer Haustür und lotet aus, wie das große Sterben aufgehalten werden kann. Zirpende Grillen, zwitschernde Vögel, bunte Sommerwiesen - üppige Natur ist selten geworden in Deutschland. Stattdessen ausgeräumte, stumme Landschaften. Rund die Hälfte des deutschen Bodens ist mehr oder weniger triste Agrarlandschaft, strapaziert durch Monokulturen und Agrarchemie. Dass auch hierzulande die Vielfalt schwindet, wird in der Regel aber erst dann bewusst, wenn spektakuläre heimische Arten wie Luchs, Wolf und Bär von sich reden machen. Doch das Ausmaß des Rückgangs ist wesentlich größer: Auch der kleine Feldhamster stirbt. Es verschwinden viele Vögel wie Birkhuhn, Eisvogel und Kiebitz. Zahlreiche Pflanzenarten sind auf dem Rückzug - ebenso wie die meist ungeliebten Insekten, die aber als Fundament eines Ökosystems unbedingt notwendig sind. Die Krise ist existenziell - denn nur funktionierende und gesunde Lebensräume sichern unsere Existenz. Die Natur sorgt nicht nur für unsere Nahrung, seit Jahrtausenden liefert sie beispielsweise auch bedeutende Ressourcen für unsere medizinische Versorgung. Kai Kupferschmidt zeigt an anschaulichen und eindringlichen Beispielen, wie das Sterben einzelner Arten der Anfang einer Kettenreaktion sein kann, an deren Ende der Mensch steht. Doch noch können wir gegensteuern. Dafür müssten wir bereit sein, uns zu ändern. Wenn wir weitermachen wie bisher, wird das Leben trotzdem weitergehen. Aber langfristig wahrscheinlich ohne uns.

    Hinweis


    Top-Spielfilm am 06.03.

    Spielfilm

    3sat 22:29: Legenden der Leidenschaft
    3sat
    22:29

    22:29:3sat Legenden der Leidenschaft

    Legends of the Fall, USA 1994

    3sat, 22:29-00:32 Uhr

    Kurz vor Kriegsausbruch 1914: Colonel Ludlow und seine drei Söhne leben auf einer Ranch in Montana. Als Sam, der Jüngste, seine Braut Susannah mitbringt, stellt das alles auf den Kopf. Auch Sams Brüder Tristan und Alfred verlieben sich in die junge Frau. Dann ziehen die drei jungen Männer in den Krieg. Als Sam fällt, gibt sich Tristan die Schuld an dessen Tod. Nach ihrer Heimkehr entzweien...
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