Sportschau

bis 17:54
Magazin
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Untersendungen:

13:00Langlauf-Weltcup

13:25Skiflug-Weltcup

15:15Snowboard-Weltcup

15:40Deutsche Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften

15:50Rodel-Weltcup

16:15Weltcup Skispringen

17:35Biathlon-Junioren-Weltmeisterschaften

17:45Langlauf-Weltcup

09:55Ski-Weltcup

11:30Ski-Weltcup

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    dazwischenca. 11.25 - 11.28ca. 14.20 - 14.23ca. 16.10 - 16.13Tagesschaudazwischen ca. 16.50 - 17.35SportschauDie Last der SpieleDruck. Leere. Post-Olympia-Depression?Film von Franziska Niebert und Daniela AgostiniDie Olympischen Spiele sind das Lebensziel vieler Sportlerinnen und Sportler. Für dieses Karriere-Highlight trainieren sie viele Jahre sehr hart und verzichten auf sehr vieles. Und dann ist auf einen Schlag alles vorbei. Manche fallen in ein tiefes mentales Loch, das Phänomen nennt sich Post-Olympia-Depression : Leere, Traurigkeit, fehlender Antrieb, Schlaflosigkeit. Über Wochen, Monate oder auch länger. Treffen kann es jede Sportlerin, jeden Sportler. Der Film zeigt auf, welche Dimension das Phänomen hat, wie Athletinnen und Athleten mit dem psychischen Druck von Olympia generell umgehen und warum heute zwar immer häufiger über psychische Herausforderungen gesprochen wird - es aber noch immer ein Tabu-Thema ist.Sportmoderatorin Esther Sedlaczek führt durch den Film. Sie findet heraus, wie sich Sportlerinnen und Sportler auf Olympische Spiele mental vorbereiten und vor allem wie es ihnen nach den Spielen psychisch geht - genau dann, wenn die mediale Aufmerksamkeit wieder vorbei ist. Dann, wenn Journalistinnen und Journalisten wie sie keine Interviews mehr mit ihnen führen. Esther Sedlaczek versucht, das Tabu rund um mentale Probleme im Spitzensport aufzubrechen.Kanutin Ricarda Funk und Skeletoni Axel Jungk sind die sportlichen Hauptprotagonisten der Dokumentation. 2020/21 holt Ricarda Funk in Tokio bei ihren ersten Olympischen Spielen Gold im Kajak-Einer. Seitdem träumt sie von „richtigen“ Spielen - mit Zuschauern auf den Rängen. Als amtierende Olympiasiegerin geht sie in Paris 2024 an den Start, macht jedoch im Finale einen entscheidenden Fahrfehler: Das kostet sie dramatisch die Medaille. Zurück in Augsburg erlebt sie depressive Zeiten, Zweifel, Trauer und Angst. Mithilfe ihres Sportpsychologen hält sie durch und gewinnt Ende September 2024 sogar den Gesamt-Weltcup im Kajak. Aber ihre inneren Kämpfe gehen bis in die aktuelle Saison weiter.Der Skeleton-Fahrer Axel Jungk hat bislang zweimal an Olympischen Spielen teilgenommen, doch seine sportliche Karriere ist geprägt von Verletzungen. Bei den Winterspielen 2022 gewinnt er Silber - ein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Die Spiele in Italien sollen seine dritte und wohl letzte Olympia-Teilnahme werden. Aber er muss sich noch für das Olympia-Team qualifizieren. Axel weiß um die Wichtigkeit von sportpsychologischem Training: Mentale Hilfe zu suchen, empfand er als große Hürde, weil es immer noch ein Tabu sei, über psychische Probleme zu sprechen. Es sei manchmal besser, nichts zu sagen - aus Angst vor Konsequenzen.Weitere Protagonisten der Dokumentation sind Judoka Anna-Maria Wagner, Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger, der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, der Sportpsychologe Moritz Anderten, die Wissenschaftlerin Violetta Oblinger-Peters, Lea Krüger und Ben Ellermann vom Verein „Athleten Deutschland“ und die ehemalige Turnerin Kim Bui.

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