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Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände verursachen weltweit immer größere Schäden. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, wie sich Gesellschaften besser vor den Folgen der Erderwärmung schützen können. Zum Glück gibt es Visionärinnen und Forscher, die Ideen haben, wie sich das praktisch umsetzen lässt.
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Klimakrise, steigende Energiekosten und soziale Ungleichheit - Gründe, warum die Welt saubere, sichere und bezahlbare Energie benötigt. Die Lösungen wären da, oft hapert es allerdings an der Umsetzung und Akzeptanz. Doch mittlerweile gibt es gute Beispiele, die zeigen, wie sich grüne Energie in die Fläche bringen lässt - so, dass alle davon profitieren.
Eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz macht aus Küchenabfällen brennbares Gas - für einfache Biogasanlagen, die in Afrika verkauft und ohne Strom betrieben werden. So kochen Frauen etwa im Senegal heute nicht nur ohne gesundheitsschädliche offene Feuerstellen, sondern verdienen mit dem Gas aus organischen Abfällen sogar Geld.
Biogas hat auch das bayerische Großbardorf verändert. Einst litt die Gemeinde an Bevölkerungsschwund. Doch durch eine Biogasanlage, Windräder und einen Solarpark produziert die engagierte Dorfgemeinschaft mehr Wärme und Strom, als sie verbraucht. Und die günstige Nahwärme sorgt sogar dafür, dass der Ort wieder attraktiv wird. Eine Genossenschaft in den Niederlanden entwickelt einen Solarpark zum „Energiegarten“ weiter: Schafe grasen zwischen den Modulen, gefährdete Pflanzen kriegen eine Chance - und Dorfbewohnerinnen und Touristen bekommen ein neues Ausflugsziel.
In Schleswig-Holstein machen Forscherinnen mit Kameras und künstlicher Intelligenz Windräder sicherer für Seeadler - so bringen sie Windenergie voran, ohne bedrohte Vogelarten zu gefährden. Und im indischen Dorf Kotabagh retten solarbetriebene Laternen Leben, indem sie Menschen nachts vor Tigerangriffen schützen - und die Tiger vor Wilderei.
Diese Beispiele zeigen, dass es sich auf der ganzen Welt in mehrfacher Hinsicht lohnt, etwas für die Energiewende zu tun.
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