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Ökosysteme, die Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten, sind auch wichtig für uns Menschen. Intakte Lebensräume tragen zum Klimaschutz bei und sichern unsere Ernährung. In den vergangenen Jahrzehnten sind jedoch viele Ökosysteme verändert oder zerstört worden. Dass wir etwas dagegen tun und die Natur schützen können, zeigen engagierte Umweltschützerinnen und Forscher.
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Ob Flüsse, Prärien oder Korallenriffe - überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Ihre Projekte zeigen, wie eng der Schutz der Natur mit unserer eigenen Zukunft verbunden ist - für ein stabiles Klima, gesunde Ernährung und das Zusammenleben in einer vielfältigen Umwelt.
Beispiel Bison: In den USA arbeiten Native Americans mit Naturschützerinnen und Park-Rangern zusammen, um den Bisons das Leben zu retten und mit ihnen wieder wilde Herden aufzubauen. Die Tiere weiden große Flächen ab und lassen so eine artenreiche Prärie aufleben, die etwa dreimal mehr Kohlendioxid speichern kann als Ackerland.
Auf Raja Ampat, einem Archipel in Indonesien, ziehen sogenannte Hai-Mamas Zebrahaie in Zuchtstationen auf, um sie später freizulassen. Als Wächter der Korallenriffe sorgen die Haie für einen gesünderen Lebensraum.
Barcelonas Fluss Besòs ist durch das Engagement von Wissenschaftlerinnen und Naturschützern wieder sauber - und inzwischen sogar ein Zuhause für den europäischen Aal.
In einem Begegnungsgarten in der Bayerischen Gemeinde Lautertal steht ökologisches Gärtnern auf dem Programm. Das ist gut für die Natur und für die Menschen. Denn nebenbei überwinden Geflüchtete und alteingesessene Lautertaler gegenseitige Vorurteile.
Ebenfalls in Bayern führt die Entdeckung der Bayerischen Kurzohrmaus zu Konsequenzen im Naturschutz - nun werden bestimmte Landschaften geschützt, die gleichzeitig Lebensraum für weitere Tierarten sind.
All diese bemerkenswerten Geschichten zeigen: Es lohnt, sich für die Zukunft unseres Planeten zu engagieren.
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