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Die Geschichte der Lufthansa beginnt mit der Junkers F13 als „Mutter“ der Passagierluftfahrt. Auf die ersten Jahre folgen die Militarisierung und die dunklen Kapitel im Zweiten Weltkrieg. Mit unveröffentlichten Archivbildern und Eindrücken von Zeitzeugen bringt die zweiteilige Dokumentation unbekannte Facetten der Lufthansa ans Licht.
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Der erste Teil des Doku-Zweiteilers „Die zwei Leben der Lufthansa“ setzt sich mit den spannenden Anfängen der Passagierluftfahrt in Deutschland auseinander. „Pioniere und Propaganda“ begleitet die Entwicklung der Deutschen Luft Hansa von deren Gründung 1926, damals noch mit getrennter Schreibweise, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Reise beginnt mit der legendären Junkers F13, die als innovatives Flugzeug zur Mutter der zivilen Luftfahrt wird und den Pioniergeist einer ganzen Generation prägt. Abenteuerliche Flugrouten, neue Strecken und der Ausbau des „Heimathafens“ Tempelhof stehen für Aufbruch in die Moderne, Technikbegeisterung und internationalen Wettbewerb.
Doch der Film beleuchtet nicht nur Glanz und Innovation: Schon früh werden auch militärische Ambitionen sichtbar, mit denen die Luft Hansa im Auftrag des Deutschen Reichs den Versailler Vertrag umgeht. Sie bildet heimlich viel mehr Piloten aus als benötigt werden - für eine neue Luftwaffe. Die zivile Fluglinie sorgt für Weltgeltung im Sinne der NS-Propaganda und wird im Krieg ein Reparatur- und Rüstungsbetrieb für die Luftwaffe. In dieser Zeit macht sie hohe Gewinne dank Zwangsarbeit, auch an ihrem „Heimathafen“ Tempelhof. Mit seltenen Archivaufnahmen und Zeitzeugeninterviews enthüllt der Film wenig bekannte Seiten der Lufthansa-Geschichte.
Hinweis
Online verfügbar von 19/03/2026 bis 17/06/2026
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