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Russland führt seinen Krieg gegen die Ukraine auch mit Worten: Der Kreml erschafft Mythen, die das Nachbarland als künstlichen Staat darstellen und koloniale Gewalt verschleiern. Diese Narrative sollen die ukrainische Identität untergraben und Kontrolle rechtfertigen. „Tracks East“ zeigt, wie Russland in der Geschichte versucht hat, die Ukraine zu kolonisieren - und wie Ukrainerinnen und Ukrainer heute dagegenhalten: mit Kunst, Aufklärung und mit investigativen Recherchen. Eine Sendung über den Kampf um historische Wahrheit.
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Russlands Krieg gegen die Ukraine wird nicht nur auf dem Schlachtfeld geführt, sondern ist auch ein Kampf um das historische Gedächtnis. Mit erfundenen Erzählungen versucht der Kreml, die Ukraine als künstlichen Staat darzustellen und die eigene koloniale Vergangenheit zu verschleiern. So erschafft sich der Kreml eine Art Fake-Geschichte, die dazu dient, Gewalt gegen Ukrainerinnen und Ukrainer zu legitimieren und die ukrainische Identität auszulöschen. Wie funktionieren diese Mythen? Und wie wird sich gewehrt?
Maksym Eristavi, Autor von „Russian Colonialism 101“, führt als Host durch die Sendung und zeigt, wie Russland über Generationen versucht hat, die ukrainische Identität zu bekämpfen. Eine investigative Recherche des Onlineportals „Kyiv Independent“ hat aufgedeckt, wie Jugendliche aus besetzten Gebieten in russischen Lagern militärisch ausgebildet werden - mit dem Ziel, sie später gegen ihr eigenes Land einzusetzen. Die Kunsthistorikerin Oksana Semenik kämpft auf internationaler Bühne gegen die jahrzehntelange Vereinnahmung ukrainischer Kunst und sorgt dafür, dass Museen weltweit ihre Sammlungen neu beschriften. Der Krimtatar Elvis Çolpuh berichtet, wie seine und zehntausende andere Familien 1944 von der Krim deportiert wurden und wie Russland seit 2014 versucht, die Krim zu russifizieren.
„Tracks East“ zeigt, wie die Ukraine um Wahrheit, um ihre Erinnerung und ihre Zukunft kämpft.
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