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Im neuen Edutainment-Format „Sounds of Babylon - Musik der goldenen 20er“ geht BR-KLASSIK auf eine internationale Zeitreise und zeigt Experimentierfreude und Musik im Aufbruch. Die junge Dirigentin Erina Yashima präsentiert als Host gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Schlüsselwerke der Epoche. In dieser Folge der Reihe „Sounds of Babylon“ geht es um Honeggers Werk „Pacific 231“.
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Im neuen Edutainment-Format „Sounds of Babylon - Musik der goldenen 20er“ geht BR-KLASSIK auf eine internationale Zeitreise und zeigt Experimentierfreude und Musik im Aufbruch. Die junge Dirigentin Erina Yashima präsentiert als Host gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Schlüsselwerke der Epoche. Unterhaltsam und anschaulich setzt sie sich mit der Machart der Werke auseinander und entdeckt ungeahnte Verknüpfungen mit Themen unserer heutigen Zeit, wie etwa mit kultureller Aneignung oder strukturellem Rassismus. Wie durchkreuzte Béla Bartók mit seiner scheinbar unpolitischen „Tanzsuite“ die ultranationalen Absichten seiner Auftraggeber in Budapest und schuf so unbemerkt ein Plädoyer für die „Verbrüderung der Völker“? Warum wurde Strawinsky in Paris mit seinem „Oktett für Blasinstrumente“ zum Vorreiter des Neoklassizismus? Und weshalb wurde Gershwins „Rhapsody in Blue“ zum Symbol für amerikanische Kultur?
Arthur Honegger schrieb die perfekte Filmmusik - nur ohne Film. In dieser Folge der Reihe „Sounds of Babylon“ geht es um Honeggers Werk „Pacific 231“. Um den Titel des populären Stücks zu verstehen, braucht es Nerd-Wissen, und das kommt von Dirigentin Erina Yashima. Die Komposition „Pacific 231“ beginnt mit Stillstand, die Bläser geben ein dissonantes Abfahrtsignal, und die Lokomotive setzt sich in Bewegung. Honegger spielt mit einem Rhythmus, der sich beschleunigt, und einer Bewegung, die sich verlangsamt. So inszeniert er den Triumphzug der Technik, dessen Vertonung heute noch für Überraschung und Begeisterung sorgt. Von Solist:innen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
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