Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Safranbolu, Türkei - Eine Zeitreise - zur anatolischen Seidenstraße

bis 20:00
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20260315194000
VPS 19:40

Die ehemalige Karawanserei Cinci Han; fast alle Handelsrouten vom Schwarzen Meer nach Zentralanatolien führten durch Safranbolu.


Bildauswahl:


Bild 1

Die ehemalige Karawanserei Cinci Han; fast alle Handelsrouten vom Schwarzen Meer nach Zentralanatolien führten durch Safranbolu.


Bild 2

Die ehemalige Karawanserei Cinci Han; fast alle Handelsrouten vom Schwarzen Meer nach Zentralanatolien führten durch Safranbolu.


Bild 3

Safranbolu - Stadttotale.


Bild 4

Safranbolu - Hauswand mit Fenster und Kind.


Bild 5

Die ehemalige Karawanserei Cinci Han; fast alle Handelsrouten vom Schwarzen Meer nach Zentralanatolien führten durch Safranbolu.


Bild 6

Safranbolu - Izzet-Pascha-Moschee - Innenaufnahme.


Bild 7

Safranbolu - Gasse der Metallhandwerker.

Themen

    Details

    Safran, die kostbare Blume und das Gewürz der Liebe, gab ihr einst den Namen: Fast 700 Jahre lang war die Kleinstadt Safranbolu Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße. Knapp 200 Kilometer nördlich der heutigen türkischen Hauptstadt Ankara gelegen, galt Safranbolu den Osmanen schon früh als „Hintergarten des Topkapi-Serail“, des Herrscherpalastes am Bosporus. Seine Bewohner - Türken, Griechen und Juden - waren berühmt für ihre Handwerkskunst. Schmiede, Töpfer, Gerber und andere Handwerker bestimmten über Jahrhunderte hinweg das Alltagsbild. Viele arbeiteten am Sultanshof in Istanbul, manche stiegen gar in hohe Regierungsämter auf und schafften es wie der legendäre Izzet Mehmet Pascha zum Großwesir des Osmanischen Reiches. Das brachte Wohlstand und die nötigen Mittel für prächtige Stadtvillen. Zwei Großwesire stifteten Moscheen, sorgten für Infrastruktur, Stadtplanung und mit dem Bau des ersten Uhrenturmes im Osmanischen Reich auch für die Einkehr einer neuen Zeitrechnung. Die Segnungen der Moderne, breite Ausfallstraßen, große Geschäftsgebäude und Industriekomplexe, erreichten die kleine Stadt nie. Sie wurde schlicht vergessen. Doch dann realisierte man, dass dadurch ein einzigartiges Juwel ursprünglicher anatolischer Stadtkultur konserviert wurde. Seit 1994 wird das urbane Schmuckstück als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt. Ein spätes Glück, das Safranbolu ein zweites Leben als „Echo des orientalischen Mittelalters“ inmitten der türkischen Moderne bescherte.

    Hinweis

    Personen

    von:Martin Thoma

    Top-Spielfilm am 15.03.

    Spielfilm

    RTL 20:15: James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben
    RTL
    20:15

    20:15:RTL James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben

    James Bond: No Time to Die, USA 2020

    RTL, 20:15-23:30 Uhr

    James Bond lebt schon seit einigen Jahren zurückgezogen auf Jamaika. Dort wird er jedoch von seinem alten Freund, dem CIA-Agenten Felix Leiter, aus dem Ruhestand gerissen. Terroristen haben den Wissenschaftler Obruchev aus einem Geheimlabor entführt und dabei die Biowaffe Herakles gestohlen. Nachdem Bond bei seinen alten MI6-Kollegen Informationen eingeholt hat, reist er nach Kuba zu einem...
    James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben
    17:00

    TVinfo
    X