Frankreichs Nordwesten

Vom Mont-Saint-Michel ins Cotentin (Deutschland, 2025)

bis 19:20
Land und Leute
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Port-Bail-sur-Mer liegt an der Westküste der Halbinsel Cotentin im Ärmelkanal.


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Port-Bail-sur-Mer liegt an der Westküste der Halbinsel Cotentin im Ärmelkanal.


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Rund um den Insel-Archipel Chausey erstreckt sich unter Wasser eine riesige Seegraswiese, in der auch der Seehase lebt.


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Granville war einst Hochburg der Korsaren und Fischer. Die im 15. Jahrhundert von Engländern gegründete Festung sollte im Hundertjährigen Krieg die englische Macht in der Normandie sichern.


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Endlose Traumstrände prägen die Region Manche. Die Küstenlandschaft hat es dem Fotografen Philippe Fauvel angetan.


Bild 5

Le Nez de Jobourg am Cap de la Hague ist die höchste Klippe der Normandie.


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Der Insel-Archipel Chausey ist ein verstecktes Paradies, das man von Granville aus in etwa einer Stunde mit der Fähre erreicht.

Übersicht

Der Mont Saint-Michel im Westen der Normandie ist weltberühmt - doch kaum jemand kennt die stille Schönheit der umliegenden Region Manche mit der unberührten Halbinsel Cotentin. Das türkisblaue Meer ist allgegenwärtig: beim Wildkräutersammeln, im Blick eines Fotografen, der die artenreichen Flussmündungen porträtiert, an Traumstränden oder beim Fang frischer Meeresdelikatessen.

Themen

    Details

    Am Mont-Saint-Michel formen die Gezeiten eine Landschaft, die sich mit jeder Flut neu schreibt. Mit ihren langen Stränden ist die Region auch Land der Pferde. Hier werden Traber und Springpferde gezüchtet, die weltweit erfolgreich sind, aber auch Verletzungen kennen. Pferdetherapeutin Marine Siron nutzt die Kraft des Meeres und ihr Fingerspitzengefühl zur Heilung der Vierbeiner. An der Steilküste von Granville sammelt Köchin Sarah Herpin Wildkräuter. Gegenüber, auf dem Insel-Archipel Chausey mit seinen weißen Sandstränden, untersuchen Lisa Lefrançois und Frédérik Chevallier die Auswirkung des Bootsverkehrs auf das verborgene Unterwasserparadies der Seegraswiesen. Weiter nördlich lichtet Fotograf Philippe Fauvel Landschaften der Superlative ab. Acht Flussmündungen bilden dynamische Ökosysteme voller Farben und Formen. Ihr Erscheinungsbild wandelt sich ständig im Zusammenspiel von Gezeiten, Licht und Wetter. Im Norden der Halbinsel beginnt das Cotentin mit malerischen Orten wie Vauville. Ursprünglich, verschlafen, doch bewohnt von Menschen, die diese abgelegene Ecke Nordfrankreichs lieben. Schlossherr Eric Pellerin pflegt hier einen botanischen Garten. Subtropische Pflanzen gedeihen hier dank des Golfstroms gut. Im Naturschutzgebiet Mare de Vauville mit seinen endlosen Dünen, Tümpeln und Stränden schützt Marie-Léa Travert Flora und Fauna. Vor der Küste von Omonville-la-Rogue fängt Fischer Jules-Étienne Mauger Hummer und Seespinnen. Täglich genießt er von seinem Boot aus den Blick auf die wilde, menschenleere Küste mit ihren grünen Hügeln.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Anja Glücklich

    2 weitere Sendetermine



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