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An den hohen Bergen im Zentrum Madeiras bleiben häufig Wolken hängen, sodass im Norden der Insel deutlich mehr Regen fällt als im Süden.

Mit einem Netz aus künstlichen Wasserläufen, den sogenannten Levadas, werden landwirtschaftliche Flächen in den trockenen Bereichen Madeiras bewässert.

Die Vielfalt an Obstsorten, die auf der Insel angebaut und verkauft werden, spiegelt die äußerst günstigen Bedingungen für die Landwirtschaft wieder.


Die Nordküste Madeiras ist von schroffen Felsen geprägt, die viele Bereiche der Küste unzugänglich machen.

Das Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel stürzt in zahlreichen Wasserfällen zu Tal.

Der schwarze Degenfisch, lokal "Espada" genannt, ist eine Spezialität Madeiras und wird in der Tiefsee vor der Insel gefangen.

Der raue Atlantik sorgt häufig für starke Brandung, hohe Wellen und starke Strömungen.

Madeira ist in vielen Teilen der Insel recht steil, sodass die Küste schnell ansteigt und zahlreiche Felder als Terrassen angelegt werden müssen.
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Madeira gilt als Insel des ewigen Frühlings. Zahlreiche Deutsche haben dort ein neues Leben begonnen. Was fasziniert sie an dem Eiland so sehr?
Deutsche und österreichische Auswanderer nutzen die vielfältigen Möglichkeiten dieser portugiesischen Insel. Sie betreiben Tauchschulen, richten Wanderungen durch die Bergwelt aus oder lassen sich von den Winden per Gleitschirm in die Höhe treiben.
Christoph Kolumbus, die österreichische Kaiserin Sisi oder Winston Churchill - Madeira hatte viele prominente Besucher. Das bekannteste Kind der Insel ist jedoch Cristiano Ronaldo, weltberühmter Fußballspieler und portugiesischer Nationalheld. Er wurde auf Madeira geboren und startete dort seine Karriere. Während der Fußballgott längst auf dem Festland weilt, zieht es noch immer viele Europäer - darunter auch zahlreiche Deutsche - in die andere Richtung: Sie suchen auf Madeira nach Erholung, Glück oder Abenteuer.
Madeira ist eine wilde Hochseeinsel, eine Schöpfung des Feuers. Sie ist vulkanischen Ursprungs, die Spitze eines unterseeischen Gebirges, das aus dem Meer ragt. Die Landschaft ist schroff und spektakulär. Ursprüngliche Lorbeerwälder gedeihen im hoch gelegenen Zentrum der Insel, während die Küsten von einer üppigen Blumenpracht gesäumt sind.
Besonders viele Naturschätze finden sich in den Gewässern der abgelegenen Insel. Ein artenreiches Riff säumt die Küsten. Delfine, Wale und seltene Robben bevölkern das Meer. Schon lange setzen sich Biologen erfolgreich für den Erhalt der Meeresfauna ein, ein großes Meeresschutzgebiet bietet den Tieren sichere Rückzugsmöglichkeiten. Daher sind die Gewässer um Madeira ein Mekka für Schnorchler und Taucher.
Die Schönheit der Insel bietet auch an Land viele Möglichkeiten. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang der „Levadas“. Diese künstlichen Wasserläufe wurden schon ab dem 15. Jahrhundert angelegt, um trockene Anbaugebiete im Süden der Insel zu bewässern. Gleitschirmflieger schätzen die Aufwinde, die dort aufgrund großer Temperaturunterschiede und steiler Berge zuverlässig wehen. Viele Wanderer und Sportler genießen nach einem ereignisreichen Tag gern „Espada“, eine weitere Besonderheit Madeiras: den Schwarzen Degenfisch, der nachts in der Tiefsee gefangen wird.
Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.
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Personen
Top-Spielfilm am 15.03.
Spielfilm
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James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben