Mangelware Pflegeplatz SR

Knapp und teuer?

bis 06:45
Gesellschaft und Soziales
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Das Katharina-Rieder Haus der Caritas in Glottertal: Das Pflegeheim wurde nach nur acht Monaten wieder geschlossen, da kein Fachpersonal gefunden werden konnte.


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Das Katharina-Rieder Haus der Caritas in Glottertal: Das Pflegeheim wurde nach nur acht Monaten wieder geschlossen, da kein Fachpersonal gefunden werden konnte.


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Die 93jährige Christa Bähne (l.) im Haus Philippus in Heidelberg hat Besuch von Tochter Marianne.


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Rene Birx, Gebietsleiter der Johanniter in Nordrhein-Wesfalen und Rheinland-Pfalz, in einem Pflegeheim-Zimmer ohne Bewohner.


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Ihr Pflegeheim in Heidelberg schließt: Die 93jährige Christa Bähne muss in eine neues Heim umziehen.

Übersicht

Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst, Pflegeheimplätze werden immer teurer und knapper. Gleichzeitig müssen zahlreiche Einrichtungen schließen oder Insolvenz anmelden. Wie passt das zusammen? Die SWR Story macht sich auf Spurensuche - und stößt auf Verordnungen, die Kosten explodieren lassen, fehlendes Personal und immer mehr Menschen, die sich Pflege nicht mehr leisten können.

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    Details

    Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt kontinuierlich - ebenso wie die Kosten für einen Platz im Pflegeheim. Gleichzeitig müssen immer mehr Einrichtungen schließen. Zwischen 2023 und 2024 mussten bundesweit sogar mehr als 1000 Pflegeheime Insolvenz anmelden. Schon heute beträgt die durchschnittliche Zuzahlung zu einem Heimplatz bundesweit 3108 Euro. Wer kann sich das noch leisten? Frau Bähme jedenfalls nicht. Obwohl die 93-Jährige ihr Leben lang gearbeitet hat. Wie jede:r Dritte im Heim lebt sie inzwischen von Sozialhilfe. Wie kann das sein? Die „SWR Story“ geht den Ursachen auf den Grund. Die Recherche führt zu einer Vielzahl von Problemen: strengen Verordnungen, akutem Fachkräftemangel und einer wachsenden Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern, deren Kosten von der Sozialhilfe getragen werden. Die Dokumentation spricht auch mit den Betroffenen und ihren Angehörigen - und macht deutlich, welche Probleme es für sie mit sich bringt, wenn immer mehr Pflegeplätze wegfallen.

    Hinweis


    Top-Spielfilm am 25.03.

    Spielfilm

    arte 14:00: Razzia in Paris
    arte
    14:00

    14:00:arte Razzia in Paris

    Razzia sur la chnouf, Frankreich 1955

    arte, 14:00-15:45 Uhr

    Paul Liski, Drogenbaron von Paris, hat Henry Ferré als Geschäftsführer seines Kartells engagiert. Ferré soll den Verkauf der heißen Ware überwachen und erlangt so Kenntnis vom gesamten Mechanismus des Drogenumschlags: Adressen, Namen, Orte der Übergabe, Verstecke. Die Informationen gibt er umgehend an das Rauschgiftdezernat weiter - denn er ist Inspektor bei der Drogenabwehr. Dies bewahrt...
    Razzia in Paris

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