Jan P. angeklagt vor dem Landgericht Giessen.
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Jan P. angeklagt vor dem Landgericht Giessen.
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Am 21. Juli 2022 verschwindet die 14-jährige Ayleen aus Gottenheim bei Freiburg spurlos. Eine Woche später entdeckt die Polizei ihre Leiche im Teufelsee im hessischen Wetteraukreis, mehr als 300 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Schnell hat die Polizei einen Tatverdächtigen, den 30-jährigen Jan P., einen vorbestraften Sexualstraftäter.
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Ayleen und Jan P. lernen sich drei Monate zuvor über Snapchat kennen. Wochenlang schreibt der Täter tausende Nachrichten, an einem Tag sogar mehr als 800. Die Chats sind sexualisiert, fordernd und manipulierend. Immer wieder verlangt Jan P. Nacktfotos und Videos, setzt Ayleen psychisch unter Druck und droht, ihre Eltern zu informieren oder sich und ihrer Familie etwas anzutun, falls sie den Kontakt abbricht. Völlig verängstigt steigt Ayleen am 21. Juli in sein Auto. Ayleen ist nicht sein einziges Opfer. Jan P. hat über Jahre gezielt nach Minderjährigen gesucht und mit mehr als 600 Mädchen und jungen Frauen Kontakt aufgenommen, in mehr als 30.000 Chats. 2023 verurteilt das Landgericht Gießen Jan P. wegen Mordes und versuchter Vergewaltigung zu lebenslanger Haft. Wegen der besonderen Schwere der Schuld wird anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet. Die neue „ARD Crime Time“-Staffel rekonstruiert minutiös die Tat und fragt, warum es für die Opfer so schwer ist, sich Hilfe zu holen.
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