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Die USA sind ein diktatorisch-dystopischer Polizeistaat geworden. Der Polizist Ben Richards wird mittels einer manipulierten Fernsehberichterstattung zu Unrecht verurteilt, einen Aufstand blutig niedergeschlagen zu haben. Ben landet in der Fernsehshow „Running Man“, in der es um Leben und Tod geht. Achtzigerjahre Sci-Fi-Action mit Arnold Schwarzenegger.
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Details
Die USA haben sich zu einem diktatorischen, dystopischen Polizeistaat entwickelt. Der Polizist Ben Richards wird in diesem mittels einer manipulierten Fernsehberichterstattung zu Unrecht beschuldigt, einen Massenaufstand auf blutige Art und Weise niedergeschlagen zu haben. Nach seiner Verurteilung wird er in einem Arbeitslager inhaftiert, aus dem er jedoch fliehen kann. Die Flucht endet allerdings schneller als gedacht für ihn und er findet sich in einer sadistischen und skrupellosen Fernsehspielshow namens „Running Man“ wieder. Diese wird in einer abgeschirmten Trümmerlandschaft in Los Angeles ausgerichtet: das Jagdgebiet. Per Liveübertragung werden in dieser Spielzone die gepressten und hilflosen Teilnehmer von brutalen, bis an die Zähne bewaffneten Söldnern gejagt und müssen in verschiedenen Arenen um ihr Überleben kämpfen. Das Publikum wird von dem zynischen Moderator und Showerfinder Damon Killian angeheizt, der die Zuschauer auf den Ausgang der Hatz Wetten abschließen lässt. Doch Ben wird vom gejagten zum Jäger.
Hinweis
Erfolgsdrehbuchautor Steven E. de Souza („Nur 48 Stunden“, „Stirb langsam“) und Regisseur Paul Michael Glaser (bekannt als Darsteller von Dave Starsky in der Serie „Starsky & Hutch“) lassen ihren 1987 erschienen dystopischen Sci-Fi-Actionfilm in den USA des Jahres 2017 spielen. Mittlerweile überholte die reale Zeit die Spielzeit des Films. Doch inhaltlich bleibt er aktueller denn je, sowohl politisch wie medienkritisch. Auch wenn viele Szenen dieses Actionkrachers nicht so gut alterten, wie die in anderen großen Erfolgen von Arnold Schwarzenegger in den achtziger Jahren - man denke an „Terminator“ oder „Predator“ - nimmt „Running Man“ einen wunderbar tiefen Zug des Zeitgeists jener Jahre und deren Ängste vor der Zukunft. Von allem lebt der Film von der Lust am Exzess, seiner Exzentrik und im Besonderen von seiner brillanten Besetzung. Neben „Arnie“ sind eine ganze Reihe damals sehr bekannter Wrestling-Stars wie Jesse Ventura oder Charles Kalani, jr. mit von der Partie und ebenso Charakterdarsteller Yaphet Kotto („James Bond 007 - Leben und sterben lassen“, „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“). Die Rolle des quotengeilen „Running Man“-Moderators übernahm Richard Dawson, der hier seine eigene Karriere als gefragter Fernsehmoderator karikierte.Foto, Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Ben Richards Amber Mendez Laughlin Fireball Captain Freedom Dynamo Weiss Buzzsaw Subzero Mic Damon Killian Sven |
| Regie: | Paul Michael Glaser |
| Drehbuch: | Steven E. de Souza |
| Kamera: | Thomas Del Ruth |
| Musik: | Harold Faltermeyer |