NZZ Standpunkte, Keyviusal
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Europa steht vor großen Herausforderungen. Die Wirtschaft stagniert, im Osten herrscht Krieg, der demografische Wandel wird Realität. Auch die USA sind im Umbruch.
Ist das der Niedergang des Abendlandes?
Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz äußert sich zur Lage des Westens.
Spätestens seit der Forderung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Dänemark solle Grönland an die Vereinigten Staaten abgeben, ist für Europa klar: Die Welt hat sich verändert.
Es ist nicht mehr sicher, dass man sich in jedem Fall auf seine NATO-Verbündeten verlassen kann. Die USA schauen auf sich selbst und scheinen viel weniger daran interessiert, die Rolle des Weltpolizisten einzunehmen.
Der Zeitpunkt dieser Veränderung ist für Europa denkbar ungünstig. Mehrere Krisen halten die Gesellschaften und die Politik des Kontinents auf Trab. Die Migrationsfrage und der Aufstieg von neuen Rechtsparteien treiben einen Keil durch einzelne Länder. Seit Jahren stagniert die Wirtschaft, und die Staaten sind überschuldet.
Brüssel übt sich zwar in großen Regulierungsvorhaben, doch Erfindungen und neue technische Errungenschaften stammen immer häufiger ausschließlich aus Fernost oder Kalifornien.
All dies geschieht vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine. Selbst nach vier Jahren hat der Westen kein Rezept, um Moskau von seinen Plänen abzubringen und Frieden zu schaffen. Hinzu kommen die nachwirkende Verunsicherung durch die Coronapandemie und der demografische Wandel.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob Europa der geopolitischen Bedeutungslosigkeit versinkt - oder ob es dem Kontinent gelingen kann, aus eigener Kraft sein Schicksal zu bestimmen.
Sebastian Kurz ist ehemaliger Bundeskanzler Österreichs. Der NZZ-Chefredakteur Eric Gujer spricht mit ihm über die Zukunft Europas und dessen Länder.
Hinweis
Personen
Top-Spielfilm am 22.03.
Spielfilm
James Bond reist auf die Bahamas, wo ein mit Nuklearwaffen bestücktes Kampfflugzeug der Nato verschwunden ist. In Nassau trifft er zum ersten Mal auf die Nummer 2 des global operierenden Gangstersyndikates Phantom, Emilio Largo, und dessen schöne Geliebte Domino. Zwischen den beiden Männern beginnt ein Spiel, das Bond schließlich direkt zu dem absichtlich ins Meer gesteuerten Flugzeug führt....
James Bond 007 - Feuerball