Riedel, Swarovski & Co. - Geschichte der Glasproduktion in Österreich

2022
bis 02:45
Dokumentation
  • Untertitel
  • 20260326015500
VPS 01:55

Im Bild: Glasveredelung bei der Firma Lobmeyr.


Bildauswahl:


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Im Bild: Glasveredelung bei der Firma Lobmeyr.


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Im Bild: Friedhelm Bakalowits.


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Im Bild: Geschäftsportal Lobmeyr.


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Im Bild: Entwurfbuch der Familie Bakalowits.


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Im Bild: Glasexperte und -künstler Rudi Gritsch.


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Im Bild: Andrea Komlosy, Historikerin.


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Im Bild: Peter Novy, Glasexperte.


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Im Bild: Die Glasverleger Peter Rath und Petra Matelova.


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Im Bild: Glaspavillion des Museums in Kamenický ?enov, Tschechien.


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Im Bild: Erwin Weber, Kugler und Leiter des Kristalliums in Hirschenwies.


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zeit.geschichte


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Im Bild: Andreas Lobmeyr, einer von drei Geschäftsführern Lobmeyr.


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Im Bild: Erwin van Dijk, Lokalhistoriker in Gutenbrunn, einem ehemaligen Standort der Familie Stölzle.


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Im Bild: Riedel Gläser.


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Im Bild: Glasgarten Apfelthaler in Altnaglberg.


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Im Bild: Glasveredelung bei der Firma Lobmeyr.


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Im Bild: Rainald Franz, Kurator MAK.


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Im Bild: Glaspavillion des Museums in Kamenický ?enov, Tschechien.

Themen

    Details

    Mit Riedel, Swarovski und Stölzle sind in Österreich zu Beginn des 21. Jahrhundert drei bedeutende Glaserzeuger ansässig, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. Darüber hinaus sind mit Lobmeyr und Bakalowits heute immer noch zwei namhafte Glasverlegerfamilien aktiv. Diese Glasverleger haben bereits vor der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert begonnen, sich von namhaften Künstlerinnen und Künstlern der Zeit Gläser entwerfen zu lassen, die sie zumeist in tschechischen Glashütten herstellen ließen. Der Kulturwissenschaftler und Regisseur Martin Vogg geht in seiner Dokumentation auf eine Spurensuche der österreichischen Glaserzeugung. Dabei bereist er auch die Glaserzeugungszentren im nördlichen Böhmen, wo unter anderem die Geschichten der Familien Swarovski und Riedel ihren Anfang nahmen, sowie das südliche Tschechien, wo der Glasindustrielle Stölzle seine ersten Glasfabriken besaß. Der Film beleuchtet aber auch, wie die Glashersteller auf gesellschaftliche und vor allem politische Entwicklungen im 20. Jahrhundert reagieren mussten. Einen wichtigen Einschnitt stellte hier das Ende der Donaumonarchie dar, das nicht nur nach neuen Vertriebsstrategien verlangte, sondern das auch dazu führte, dass manche Unternehmen nun über Staatsgrenzen hinweg operieren mussten. Große Veränderungen brachte auch der Nationalsozialismus und die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aus Tschechien mit sich, weshalb viele deutsche Glasmacher wie die Familie Riedel in Österreich neu anfangen mussten. Letztlich beleuchtet der Film die unterschiedliche Entwicklung der Glaserzeugung in Österreich und Tschechien in der Zeit des Eisernen Vorhangs, bis hin zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der glaserzeugenden Betriebe im ausgehenden 20. Jahrhundert auf beiden Seiten der Grenze. Die Dokumentation von ORF III steht ganz im Zeichen der Geschichte der Glasproduktion in Österreich.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Martin Vogg


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