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1720 machten sich vier Müllerstöchter aus Niederbayern zu Fuß auf den Weg nach Italien, um dort ein Frauenkloster zu gründen. Das Monastero Santa Croce in Assisi blüht als deutschsprachige Gemeinschaft bis heute, man kann dort auch in einem Gästehaus übernachten.
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Im Juli 1720 hatten sich die vier Müllerstöchter Margarete, Maria, Regina und Waldburga Schichtel zu Fuß aus ihrer Heimat Steinkirchen in Niederbayern auf den Weg gemacht, um nach Italien zu pilgern und dort ein deutsches Nonnenkloster zu gründen. Das Monastero Santa Croce im umbrischen Assisi liegt am Westabhang des Monte Subasio und gehört zum Orden der Klarissen-Kapuzinerinnen. Elfie Pertramer hat die dortigen bayerischen Klosterschwestern im Jahr 1979 porträtiert. Zu dieser Zeit lebten in dem gewaltigen Bau noch 28 Schwestern in Klausur und drei Außenschwestern.
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