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Die Dokumentation beleuchtet die symbiotische Beziehung zwischen dem französischen Regisseur Jean-Pierre Melville und dem Schauspieler Alain Delon, aus der drei Kultfilme hervorgingen: „Der eiskalte Engel“ (1967), „Vier im roten Kreis“ (1970) und „Der Chef“ (1972).
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Am Abend des 1. August 1973 wird Alain Delon in einem Restaurant an der Côte d‘Azur darüber informiert, dass Jean-Pierre Melville in Paris einen Herzinfarkt erlitten hat. Delon setzt sich unverzüglich ins Auto und rast durch die Nacht zu dem Mann, der für ihn Lieblingsregisseur, Freund, Mentor und Ziehvater zugleich war. Melville und Delon bildeten nicht nur ein erfolgreiches Filmgespann, sondern pflegten auch eine außergewöhnliche zwischenmenschliche Beziehung.
Neben gegenseitiger Bewunderung und einer bestimmten Vorstellung vom Filmemachen teilten die beiden auch gemeinsame Leidenschaften: Armee und Gangster, den amerikanischen Mythos und de Gaulle, Jazz und Kriminalgeschichten. Vor allem aber verband sie eine sehr persönliche Auffassung von Freundschaft.
Die Dokumentation zeichnet diese Freundschaft nach, spult für die Dauer einer nächtlichen Autofahrt die Zeit bis zur Stunde der bitteren Wahrheit zurück, als Delon in Paris ankommt: Jean-Pierre ist tot - und Alain eine Waise.
In der Filmgeschichte gibt es einige legendäre Schauspieler-Regisseur-Gespanne: Federico Fellini mit Marcello Mastroianni, Claude Sautet mit Romy Schneider, Martin Scorsese mit Robert De Niro. Auch Alain Delon und Jean-Pierre Melville gehören in diese Reihe. Drei Kultfilme verbinden ihre Namen: „Der eiskalte Engel“, „Vier im roten Kreis“ und „Der Chef“. Millionen Kinobesucher und unvergessliche Minuten beredten Schweigens machten ihr gemeinsames Werk zu einem festen Bestandteil der französischen Kultur.
Hinweis
Synchronfassung
Personen