Tschernobyl - Der Insiderbericht

Schuld (Großbritannien, 2026)
Folge 3

bis 22:55
Zeitgeschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20260414220000
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Ingenieur Aleksandr Akimov (li.) arbeitete in der Nacht der Katastrophe in Tschernobyl und starb später an einem akuten Strahlensyndrom. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde klar, dass der Reaktor einen von vornherein bekannten Konstruktionsfehler hatte.


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Ingenieur Aleksandr Akimov (li.) arbeitete in der Nacht der Katastrophe in Tschernobyl und starb später an einem akuten Strahlensyndrom. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde klar, dass der Reaktor einen von vornherein bekannten Konstruktionsfehler hatte.


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Während des Unfalls wurde 400-mal mehr Strahlung in die Atmosphäre freigesetzt als durch die Bombe von Hiroshima. Die riesige radioaktive Wolke zog anschließend über weite Teile Europas und Nordamerikas.


Bild 3

Auf den Spuren der Katastrophe: Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Kernkraftwerk Tschernobyl und in der nahegelegenen verlassenen Stadt Pripjat in der Ukraine.

Übersicht

Die Ursache der Katastrophe von Tschernobyl und das Ausmaß der Vertuschung werden erst spät aufgedeckt. 14 Monate danach stehen die Anlagebetreiber vor Gericht. Erst als die Sowjetunion zerfällt, enthüllt eine unabhängige Untersuchung die wahre Ursache des Unfalls. 40 Jahre später verwandelt sich die nukleare Sperrzone in ein Kriegsgebiet - ein Zustand, der neue Ängste schürt.

Themen

    Details

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion soll eine unabhängige Untersuchung Beweise für die Ereignisse in Tschernobyl in der Nacht der Kernschmelze liefern. Die Beteiligten decken geheime Dokumente auf, die die wahre Ursache der Explosion und eindeutige Beweise für eine Vertuschung durch die Sowjetunion offenbaren. Der Ingenieur Nikolai Steinberg, der für den Bau des Sarkophags zuständig war, gehört zu denen, die nicht akzeptieren wollen, dass die Tschernobyl-Mitarbeiter für die Katastrophe verantwortlich gemacht werden. Ihm und seinen Mitstreitern gelingt es nachzuweisen, was wirklich geschah. Der Reaktor hatte einen tödlichen Konstruktionsfehler, der schon vor dem Unfall bekannt war. Die Vertuschung der wahren Hintergründe war typisch für den Umgang der Sowjetunion mit Problemen. Die menschenverachtenden Lügen rund um Tschernobyl waren nach Einschätzung vieler Beobachter der Sargnagel für das sowjetische Riesenreich. Heute herrscht auf dem verstrahlten Gebiet von Tschernobyl Krieg. Dass das Kraftwerk selbst angegriffen wird, schürt die Angst vor einer weiteren nuklearen Katastrophe. Teil 3 zeigt, dass die Katastrophe von Tschernobyl 40 Jahre später aktueller denn je ist.

    Hinweis

    Online verfügbar von 14/04/2026 bis 13/06/2026

    Personen

    Regie:Alessandra Bonomolo, Martin Gorst

    1 weiterer Sendetermin



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