Eine Frage des Gewissens

Deutschland, 2026
bis 18:15
Geschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260406173000
VPS 17:30

Hagen Vockerodt war hochdekorierter Offizier bei der Bundeswehr. 1638 Tage diente er als "Combat Medic" im Auslandseinsatz.


Bildauswahl:


Bild 1

Hagen Vockerodt war hochdekorierter Offizier bei der Bundeswehr. 1638 Tage diente er als "Combat Medic" im Auslandseinsatz.


Bild 2

Mats spricht mit seinem Vater viel über das Thema Wehrpflicht. Dieser hatte seinerzeit den Kriegsdienst verweigert.


Bild 3

Militärseelsorger Bernd Tiggemann gibt Soldatinnen und Soldaten und deren Angehörigen bei einer sogenannten Paarrüstzeit seelischen Input.


Bild 4

Militärseelsorger Bernd Tiggemann (l.) lässt sich an seinem ersten Arbeitstag von Spieß Mirko Neuhaus (r.) den Standort zeigen.


Bild 5

Der FSJler Mats Landwehr ist Pazifist - er meint: Jeder tote Soldat ist einer zu viel.


Bild 6

Körperliche Fitness ist dem Ex-Soldaten Hagen Vockeradt bis heute wichtig.


Bild 7

Zur Bundeswehr gehen oder den Kriegsdienst verweigern: eine Frage des Gewissens.


Bild 8

Militärseelsorger Bernd Tiggemann nimmt freiwillig am ICCS-Training (International Close Combat Systems) teil, um den Alltag der Soldaten besser verstehen zu können.


Bild 9

Die zahlreichen Auslandseinsätze haben bei Hagen Vockerodt ihre Spuren hinterlassen. Wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ist er nicht mehr einsatzfähig.


Bild 10

Podcaster und Autor Ole Nymoen (r.) diskutiert mit Studenten an der Uni Leipzig über das Thema Wehrpflicht.


Bild 11

Militärseelsorger Bernd Tiggemann gibt Soldatinnen und Soldaten und deren Angehörigen bei einer sogenannten Paarrüstzeit seelischen Input.


Bild 12

Zur Bundeswehr gehen oder den Kriegsdienst verweigern: eine Frage des Gewissens.


Bild 13

Podcaster und Autor Ole Nymoen würde niemals für Deutschland kämpfen.


Bild 14

Podcaster und Autor Ole Nymoen (r.) diskutiert mit Studenten an der Uni Leipzig über das Thema Wehrpflicht.

Themen

    Details

    Viele Menschen überdenken gerade ihre Einstellung zur Aufrüstung und Wehrpflicht. Frieden schaffen ohne Waffen? Oder ist der Einsatz von Gewalt als Ultima Ratio gerade heute sogar geboten? Und wo beginnt die Verantwortung des Einzelnen? Die Reportage begleitet vier Menschen, die auf diese Fragen ganz unterschiedliche Antworten gefunden haben - und zeigt, wie sehr persönliche Biografien, Zweifel und Erfahrungen die Haltung zu Krieg und Frieden prägen. Bernd Tiggemann (54) hat seinen Beruf als Kommunikationschef bei der Evangelischen Kirche aufgegeben und ist jetzt Militärseelsorger. In einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, stellt er seine frühere pazifistische Überzeugung auf den Prüfstand und sucht seinen Platz im System Bundeswehr. Hagen Vockerodt (47) war als Soldat 1638 Tage im Auslandseinsatz. Dort, im Auge des Krieges, sah er Menschen auf brutalste Weise sterben. Seine Erlebnisse haben ihn traumatisiert, seine Karriere bei der Bundeswehr beendet. Würde er heute etwas anders machen? Der 19-jährige Mats Landwehr steht erst am Anfang seines Weges. Als Pazifist im Freiwilligen Sozialen Jahr weiß er schon jetzt: Er würde den Dienst an der Waffe verweigern. Er empfindet es auch als moralisch falsch, Menschen dazu zu zwingen und plädiert für eine Freiwilligenarmee. Ole Nymoen (27) ist Journalist und Autor. Er lehnt die Wehrpflicht radikal ab. Für ihn ist Antimilitarismus kein Ideal, sondern eine politische Notwendigkeit. „Ich lasse mir weder von Despoten noch von Demokraten vorschreiben, wann ich zu sterben und zu schießen habe“, so Nymoen. Warum widmet er große Teile seines Lebens dem Kampf gegen die Wehrpflicht?

    Hinweis

    Personen

    von:Susanne Böhm

    1 weiterer Sendetermin

    Sender Datum Uhrzeit  
    Mo 20.4. 23:15 Eine Frage des Gewissens Sendung zum Merkzettel hinzufügen


    TVinfo
    X