Jules (Nathan Stewart-Jarrett) feiert ein besonderes Comeback in seiner Drag-Rolle Aphrodite Banks.
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Jules (Nathan Stewart-Jarrett) feiert ein besonderes Comeback in seiner Drag-Rolle Aphrodite Banks.

Zwischen Preston (George MacKay, l.) und Jules (Nathan Stewart-Jarrett, r.) entsteht eine verhängnisvolle Liebesbeziehung.

Jules (Nathan Stewart-Jarrett) liefert als Aphrodite Banks eine extravagante Drag-Performance ab.

Toby (John McCrea) hegt insgeheim Gefühle für seinen Mitbewohner und Freund Jules.

In seiner Beziehung zu Jules nimmt Preston (George MacKay) ob seines wachsenden Vertrauens und seiner Gefühle für Ersteren eine zunehmend unterwürfige Rolle ein.

In einer Schwulensauna trifft Jules (Nathan Stewart-Jarrett) unerwartet Preston wieder, der ihn wenige Monate zuvor brutal und aus homophoben Gründen zusammengeschlagen hat.

Preston (George MacKay, l.) macht bei seinem ersten Date mit Jules (Nathan Stewart-Jarrett, r.) auf dicke Hose.

Der nicht geoutete Preston (George MacKay) entwickelt ernste Gefühle für Jules.

Nach einer Nacht bei Jules lernt Preston (George MacKay, l.) dessen Mitbewohnerin Alicia (Asha Reid, M.) und Mitbewohner Toby (John McCrea, r.)kennen.

Prestons Mitbewohner Oz (Aaron Heffernan) ist ein selbstbewusster Macho, der mit Gras dealt.

Preston (George MacKay) erlebt zum Schluss eine böse Überraschung.
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Der Dragkünstler Jules wird Opfer einer homophoben Attacke des insgeheim schwulen Preston. Als Jules Preston unerkannt wieder begegnet, beginnt er ihn zu daten. Sein Ziel: Er will ihn outen.
Um ein verstecktes Sexvideo aufzunehmen, geht Jules ein hohes Risiko ein.
Als sich Preston unerwartet in ihn verliebt, geraten auch Jules‘ Rachegefühle ins Wanken. Zwischen Vergebung und Vergeltung entscheidet sich Jules verhängnisvoll für eine Flucht nach vorne.
Der Dragkünstler Jules alias Aphrodite Banks (Nathan Stewart-Jarrett) stellt den vorbestraften Preston nach einer homophoben Beleidigung vor seinen Freunden bloß und wird von diesem daraufhin brutal zusammengeschlagen.
Als Jules seinen Angreifer drei Monate später zufällig in einer Schwulensauna wiedersieht, schmiedet er einen Racheplan und beginnt Preston zu daten, der Jules ohne sein Kostüm nicht wiedererkennt.
Jules plant durch versteckte Sexaufnahmen ein Zwangsouting von Preston im Internet, doch sein riskantes Vorhaben wird immer wieder durch Prestons allgegenwärtige Clique um seinen kleinkriminellen Mitbewohner Oz behindert.
Zwischen Jules und Preston entwickelt sich eine heimliche Liebesbeziehung, in der Jules immer mehr die Kontrolle übernimmt. Als angeblicher Ex-Zellengenosse von Preston sucht Jules dabei auch den Kontakt zu dessen privatem Umfeld.
Prestons ehrliche Gefühle für ihn lassen auch Jules nicht kalt, der Gewissensbisse wegen seines Rachevorhabens bekommt und Preston seiner bunten Dreier-WG um Alicia und den insgeheim eifersüchtigen Toby vorstellt.
Kurzentschlossen und innerlich zerrissen entscheidet sich Jules anlässlich eines Comebacks als Aphrodite Banks, Preston anders als geplant an den Pranger zu stellen, doch die Situation eskaliert.
Das mit einer Erotikthriller-Spannung aufgezogene, queere Love-and-Revenge-Drama „Femme“ erntete nach seiner Premiere bei der Berlinale weltweit Aufmerksamkeit bei Festivals und Preisverleihungen, wobei besonders die schauspielerischen Leistungen von Nathan Stewart-Jarrett („Misfits“) und dem aufstrebenden Hollywoodstar George MacKay („1917“, „Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück“, „München - Im Angesicht des Krieges“) honoriert wurden, die unter anderem eine gemeinsame Auszeichnung bei den British Independent Film Awards 2023 erhielten.
Eine Besonderheit des Films stellt die schonungslos ambivalente Zeichnung der beiden Hauptfiguren dar, die von Täuschung und Selbsttäuschung geprägt ist.
Gerade bei ihrem queeren Protagonisten Jules wollte das homosexuelle Regieduo Sam H. Freeman und Ng Choon Ping hierbei auch bewusst mit Klischees brechen.
„Femme“ basiert lose auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Kurzfilm von Freeman und Ping, der mit Paapa Essiedu („Men“, „Gangs of London“) und Harris Dickinson („Triangle of Sadness“, „Babygirl“) bereits namhaft besetzt war.
Hinweis
Personen
Schauspieler: Rolle | Jules Preston Toby Alicia Oz |
| Regie: | Ng Choon Ping, Sam H. Freeman |
| Buch/Autor: | Sam H. Freeman, Ng Choon Ping |
| Kamera: | James Rhodes |
| Musik: | Adam Janota Bzowski |