37°Leben

Männer unterm Messer - Schönheit für ein neues Ich

bis 13:20
Gesellschaft und Soziales
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20260417125500
VPS 12:55

Nach der ersten Nasen-OP ist vor der zweiten Nasen-OP: Auf diesen Moment hat Paul (r.) hin gefiebert. Nachdem die erste Nasenkorrektur ein für ihn unerträgliches Ergebnis erzeugt hat, musste Paul ein ganzes Jahr warten, bis die Nase geheilt war. In diesem Jahr hat ihn die neue Nase auf Fotos und im Spiegel verfolgt - ein belastender Zustand, der Paul mental sehr gefordert hat. Mit Professor Riedel (l.) soll jetzt bei einer Nach-Korrektur der Nase alles besser werden. Doch der Teufel liegt im Detail - jedes noch so kleine Veränderung wird besprochen und in eine Simulation modelliert. Danach geht es in die OP.


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Bild 1

Nach der ersten Nasen-OP ist vor der zweiten Nasen-OP: Auf diesen Moment hat Paul (r.) hin gefiebert. Nachdem die erste Nasenkorrektur ein für ihn unerträgliches Ergebnis erzeugt hat, musste Paul ein ganzes Jahr warten, bis die Nase geheilt war. In diesem Jahr hat ihn die neue Nase auf Fotos und im Spiegel verfolgt - ein belastender Zustand, der Paul mental sehr gefordert hat. Mit Professor Riedel (l.) soll jetzt bei einer Nach-Korrektur der Nase alles besser werden. Doch der Teufel liegt im Detail - jedes noch so kleine Veränderung wird besprochen und in eine Simulation modelliert. Danach geht es in die OP.


Bild 2

"37°Leben"


Bild 3

Paul ist bereit für die zweite Operation an seiner Nase, die endlich alles zum Guten wenden soll. Der Zugang liegt und die Narkosemittel werden in Kürze eingeleitet. Dann folgt eine ungefähr anderthalbstündige Operation, die Pauls Nasenspitze weiter nach unten verlagern soll - die Nase soll mehr wie ganz am Anfang, noch vor der ersten Operation aussehen. Paul bereut den ersten Schritt und will sich endlich wieder wohl fühlen mit seinem Äußeren.


Bild 4

Paul Gressenberger ist Hautarzt in Graz, Österreich. In dieser Rolle erfüllt er viele ästhetische Bedürfnisse seiner Patienten und Patientinnen, was klassische Bedürfnisse, wie die Entfernung von Leberflecken, Muttermalen oder Hautkrebs umfasst, aber eben nicht nur. Ein wachsender Zweig sind Schönheitseingriffe mit Botox, Micro-Needling oder Laser-Eingriffe. Ihm selbst ist sein Äußeres ebenfalls wichtig. Dumm nur, dass seine erste Nasen-OP so gar nicht die erwünschten Ergebnisse gebracht hat. Gelingt die Korrektur im zweiten Anlauf?


Bild 5

Paul Gressenberger unterzieht sich bereits seiner zweiten Nasen-OP und hofft damit, endlich wieder Zufriedenheit und Glück empfinden zu können. Die erste OP vor einem Jahr sollte eigentlich die Belohnung für eine bestandene Facharztprüfung sein, doch Paul war mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden: "Nasenspitze zu weit nach oben rotiert" - so nennt das der Fachmann. Der Laie würde sagen: Stubsnase. Gelingt die Korrektur?

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    Details

    Das Selbstbewusstsein von Paul und Marlon leidet unter ihrem Aussehen. Eine Schönheitsoperation soll das Selbstvertrauen stärken. Beide erhoffen sich Vorteile in Beruf und Privatleben. Die Zahl der Schönheits-OPs in Deutschland hat sich seit 2010 verdreifacht. 2024 waren es mehr als 600.000 Eingriffe. Der Männeranteil liegt bei gut elf Prozent. Ihre Probleme: zu große Nase, Männerbrust, ein undefinierter Bauch und alternde Augenpartien. Für Paul spielt das Thema Schönheit eine große Rolle. Er ist Dermatologe und arbeitet in seiner Praxis auch mit Botox und Fillern. Er achtet sehr auf sein Äußeres, treibt viel Sport und versucht, einen gesunden Lebensstil zu führen. Schönheitsbehandlungen sind für ihn und sein Umfeld Normalität. Seine Höckernase ließ er sich bereits 2024 zum ersten Mal operieren, ist mit dem Ergebnis jedoch nicht zufrieden. Für Paul hat sich das Problem dadurch nur „verschlimmbessert“. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Jetzt lässt er sich ein zweites Mal operieren und hofft auf ein versöhnliches Ende mit dem Thema „Schönheits-OPs“. Er will sich endlich wieder wohlfühlen und gern in den Spiegel schauen. Die Nasen-OP soll den Abschluss eines beruflichen und privaten Umstrukturierungsprozesses bilden. Marlon ist Einzelhandelskaufmann und leidet seit seiner Jugend unter einer Männerbrust. Das „Problem“ liegt in der Familie - auch sein Vater und sein Bruder haben eine Gynäkomastie. Sein Bruder ließ sich das überschüssige Brustgewebe vor knapp zwei Jahren entfernen und dient Marlon als „Vorbild“. Trotz einer Gewichtsabnahme von zehn Kilogramm und regelmäßigem Fitnesstraining ist die Brust unverändert geblieben. Der Zustand ist für ihn frustrierend, belastet seine Psyche und nimmt ihm die Trainingsmotivation. Sogar im T-Shirt ist die Brust zu sehen. Auf Fotos sieht er sich nicht gern. Kommentare von Freunden treffen ihn, denn sein Aussehen ist ihm im Gegensatz zum Großteil seines Umfeldes sehr wichtig. Von der OP erhofft sich Marlon mehr Selbstvertrauen, ein erfüllendes Datingleben und ein besseres Gefühl im Urlaub am Strand. „37°Leben“ begleitet die beiden jungen Männer auf ihrem persönlichen Weg und ist bei den OPs dabei. Kommt es zur Versöhnung mit dem eigenen Ich?

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