Übersicht
Die Wallace-Linie ist eine der bedeutendsten biogeografischen Grenzen der Welt. Ihr ist es zu verdanken, dass sich in Australien ein einzigartiger Lebensraum entwickelt hat. Während in Südostasien Elefanten und Tiger in üppigen Wäldern leben, streifen jenseits der Wallace-Linie Kängurus und Riesenechsen durch weite Ebenen.
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Auf der australischen Seite der Wallace-Linie entstand ein geschützter Lebensraum mit eigenen natürlichen Grenzen. Hier nahm die Evolution einen eigenen Verlauf. Eine schmale, aber tiefe Meerenge verläuft zwischen Bali und Lombok im Süden sowie Borneo und Sulawesi im Norden: die Wallace-Linie, eine biogeografische Grenze, die nach dem Mann benannt ist, der sie im 19. Jahrhundert erstmals beschrieb. Sie trennt die australische von der asiatischen Tierwelt.
Auf der einen Seite stellen Tiger Affen nach und Elefanten gestalten Flussläufe. Auf der anderen Seite durchqueren Känguru-Rudel weite Ebenen und Riesenechsen gehen in Trockengebieten auf die Jagd. Auf beiden Seiten der Linie hat die Evolution dafür gesorgt, dass sich die Tierarten an ihre Lebensräume angepasst haben - oft auf erstaunliche Art.
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