Wildes Südafrika

Kap der Extreme
Folge 1

bis 16:15
Natur und Umwelt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20260323153000
VPS 15:29

Der Miombonektarvogel zählt zu den wichtigsten Bestäubern vieler Fynbos-Pflanzen.


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Bild 1

Der Miombonektarvogel zählt zu den wichtigsten Bestäubern vieler Fynbos-Pflanzen.


Bild 2

Zebras suchen im kargen Fynbos nach Fressbarem.


Bild 3

In der Kaptölpel-Kolonie gibt es derzeit viel Nachwuchs, erkennbar am dunklen Gefieder.


Bild 4

Eine Gruppe Seebären begibt sich auf die Jagd nach Kaptölpel-Jungen, die bei ersten Flugversuchen ins Wasser stürzen.


Bild 5

Kaptölpel sind elegante Flieger, doch bei der Landung in der Kolonie legen sie meist eine Bruchlandung hin.

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    Details

    Die dreiteilige Reihe „Wildes Südafrika“ erkundet die Vielfalt der Arten und Lebenswelten im südlichen Afrika. Das „Kap der Extreme“ steht im Mittelpunkt der ersten Folge.An Südafrikas Kap prallen der eiskalte, nährstoffreiche Benguelastrom und das warme Wasser des Agulhasstroms aus den Tropen aufeinander - ein Wechselbad für alle, die hier leben. Strauße gehen am Ozean spazieren, sogar Pinguine erobern das Kap mit seinem Fischreichtum.Doch einmal im Jahr müssen die Pinguine an Land, um zu brüten - und am Strand wird es glühend heiß. Während Pinguine in der Antarktis ihre Eier vor Eiseskälte schützen, drohen sie in Südafrika zu überhitzen. Schon der Nestbau stellt das Männchen vor so manche Herausforderung.Auch das Neugeborene der Seebären hat es am Kap nicht leicht. Schon kurz nach der Geburt lässt die Mutter ihr Junges allein, um zu jagen. Zurückgelassen auf den nackten Felsen, droht dem Jungtier rasch der Hitzetod. Ein abkühlendes Bad im Meer scheint die Rettung zu sein - doch der kalte Ozean ist genauso tödlich, denn das Fell der Jungtiere ist noch nicht wasserdicht.Dass der Ozean Gefahren birgt, müssen auch die Kaptölpel früh lernen. Seebären lauern nur darauf, die unerfahrenen Vögel bei ihren Flugübungen im Wasser in die Tiefe zu reißen. Das Leben am Kap der guten Hoffnung kann paradiesisch sein - oder zur Hölle werden.Nicht nur die Tierwelt Südafrikas ist einzigartig, auch die Pflanzen sind es: Die Kap-Flora mit ihren farbenfroh blühenden Zuckerbüschen bildet das kleinste von weltweit nur sechs Pflanzenreichen. Mittendrin lebt das Kap-Chamäleon. Das Klima am Kap ist für das wärmeliebende Reptil im Grunde zu rau und wechselhaft - dauerhaft überleben kann das Chamäleon hier nur mit einem Trick. Das Weibchen legt keine Eier, sondern bringt lebende Jungtiere zur Welt - winzige, fertige Chamäleons. Ein weiteres der vielen Naturwunder an Südafrikas Kap der Extreme.Nach dem internationalen Erfolg von „Mythos Kongo“ drehten Thomas Behrend und Heike Grebe zwei Jahre lang für die Reihe „Wildes Südafrika“. Mit modernster Kameratechnik reisten die Tierfilmer vom Kap bis in die Kalahari - immer auf der Suche nach spannenden und außergewöhnlichen Tiergeschichten am südlichsten Zipfel Afrikas.

    Hinweis

    Personen

    von:Thomas Behrend


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