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Janine hilft ihrer Mutter Beate beim Unkrautjäten und Müllbeseitigen, während sie über ihre Jobsituation nachdenkt, da die unterschiedlichen Betreuungszeiten ihrer Zwillinge eine Rückkehr in die Arbeitswelt erschweren.
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Obwohl Janine als Alleinerziehende eigentlich genug zu tun hat, hilft sie auch ihrer Mutter gern. Und das ist auch nötig, denn rund um Beates Außenbereich wuchert das Unkraut und Müll sammelt sich an. Immerhin kann Janine während der Arbeiten gut nachdenken. Und kommt dabei schnell auf das Thema Job. Da allerdings ihre Zwillinge ab Sommer in die Schule gehen, aber zu unterschiedlichen Zeiten abgeholt und betreut werden müssen, macht das eine Rückkehr in die Arbeitswelt für Janine gerade schwierig. Seit einem Monat arbeitet Taddel jetzt schon im Bahnsteigservice am Mannheimer Hauptbahnhof. Zeit also für ein erstes Resümee. Und das fällt positiver aus, als die 35-Jährige es selbst geglaubt hätte. Denn ursprünglich wollte die Hobby-Rapperin gern einen Beruf mit Verbindung zu ihrer Musik-Leidenschaft finden. Doch die Stelle bei der Deutschen Bahn fällt ihr trotz Schichtarbeit leicht, weil sie darin einen Sinn sieht. Und genau deshalb ist sie mit ihrer Wahl schlussendlich sehr zufrieden. Um sich bestmöglich auf den Führerschein vorzubereiten, paukt Jonas nicht nur die Theorie, sondern will auch seine erste Fahrstunde nicht allzu lang aufschieben. Da Michael seine Hilfe angeboten hat, geht es samt Lothar zum Verkehrsübungsplatz. Dort ist der Hausmeister schon ein alter Hase, denn auch mit Elvis´ Sohn Martin war er schon hier. Doch für Jonas ist es die erste praktische Erfahrung hinter dem Steuer. Und auch wenn der 24-Jährige nach einigen Runden schon sicherer ist, steht noch einiges an Übung an bis zum begehrten Lappen.
Hinweis
Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich - Tag für Tag“ erneut das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock. Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben.[Bild: 16:9]